Crashtest Mittelklasse

Griff nach den Sternen

Seite 2 von 4

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 12/2001 veröffentlicht: 01.12.2001

Inhalt

Im Seitencrash wird voll gepunktet

Auffallend ist das zunehmend gute Abschneiden im Seitencrash. Fast alle Modelle meistern ihn mit nur geringen Punkteabzügen. Viele können damit in der Endabrechnung ein schlechtes Ergebnis im Frontalcrash kaschieren. Das gilt für Ford Mondeo und Hyundai Elantra, noch viel mehr aber für den Alfa 147, einen Vertreter der Kompaktklasse. Dank Kopf-Airbags konnte er auch den Poletest (gegen einen Mast) absolvieren, was ihm zum Punktemaximum von 18 Punkten verhalf. Für einen Frontalzusammenstoß ist der Alfa dagegen äußerst schlecht gerüstet: magere 3 Punkte.

Kindersicherheit: nur Volvo und Ford gut

In der Kindersicherheit können nur Volvo S60 und Ford Mondeo lobend hervorgehoben werden. Die 2 Kinderdummys (entsprechend einem 18-Monate alten und einem drei Jahre alten Kind) wurden vom Rückhaltesystem gut geschützt. In den anderen Fällen ist die Sicherheit
von Kindern jedenfalls noch ausbaufähig. Und zwar unabhängig davon, ob es sich um Universalkindersitze, um eigene Marken der Autohersteller oder auch um
ISOFIX-Sitze handelt. Was die Montage betrifft, so gestaltete sie sich im dreitürigen Alfa Romeo 147 als besonders schwierig.
Bei der Fußgängersicherheit gibt es nach wie vor kaum Fortschritte. Mehr als zwei blaue Sterne sind in der Regel nicht drin. Einzige Ausnahme bildet Honda. Honda Stream erreicht drei Punkte. Das ist zuvor auch dem Stallkollegen Honda Civic gelungen, der über sehr ähnliche Sicherheitsfeatures verfügt (siehe „Konsument“ 7/2001). Aufgrund der unterschiedlichen Fahrzeugform kann die Van-Version des Civic allerdings nicht ganz mit dem Basismodell mithalten.

KONSUMENT steht jetzt auch als E-Paper zur Verfügung!