KONSUMENT.AT - E-Bikes: Sicherheit ... - Zigtausende Testkilometer

E-Bikes: Sicherheit ...

... bleibt auf der Strecke

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KONSUMENT 6/2013 veröffentlicht: 28.05.2013

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Zigtausend Testkilometer

Deshalb ist der Sicherheitsaspekt der Kons­truktion wichtig. Und deshalb musste die Hälfte der Pedelecs auf "nicht zufrieden­stellend“ abgewertet werden. Aber erst, nachdem sie 20.000 km auf dem Prüfstand und jeweils 300 bis 400 km unter realen ­Straßenbedingungen getestet worden ­waren.

KONSUMENT-Praxistest auf den Nockbergen - E-Bikes sind schwer und schnell, beim Bergabfahren braucht es gute Bremsen (Bild: Tourismus Marketing GmbH) 

Test über 20.000 km im Labor und zusätzlich 300 bis 400 auf der Straße (Foto: Tourismus Marketing GmbH)

Prüfung mit einem zweiten Rad

Detailinfo dazu: Bricht etwa ein ­Lenker beim ersten Testdurchgang, wird die Prüfung mit einem zweiten Rad in vollem Umfang ­wiederholt. Übersteht dieses den Test unbeschadet, gibt es eine dritte Prüfung. Erst ­dieses dritte Ergebnis entscheidet dann über Abwertung oder eben nicht.

Alle Modelle zumindest ­passabel

In der Praxis sind alle Modelle zumindest ­passabel. Hier halten sich die „guten“ und die „durchschnittlichen“ Ergebnisse die Waage. Erkennbare Abweichungen nach unten gibt es vorwiegend beim Punkt „Fahren mit ­Gepäck“, was für Einkaufs- und Tourenfahrer Beachtung verdient. Mit den meisten getesteten Pedelecs lässt es sich auch ohne elektrische Unterstützung zumindest „durchschnittlich“ gut radeln – außer mit dem Top Velo. Dieser Punkt ist wichtig, wenn man ohne Unter­stützung radeln will oder muss – etwa, weil der Akku leer ist.

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Kommentare

  • schlechte Bremsen!
    von REDAKTION am 31.05.2013 um 11:06
    Die Bremsen des Giant sind definitiv schlecht, das hat sich im Labor gezeigt. Im Praxistest waren sie noch als gut gewertet worden, doch die objektiven Werte auf dem Prüfstand sind natürlich stärker zu gewichten. In der Kurzbeschreibung wurde die Unterscheidung in Praxistest und technischer Prüfung leider nicht erwähnt, dafür müssen wir uns entschuldigen. Wir haben die Formulierung bereits geändert. Generell gilt: Im Zweifelsfall orientieren Sie sich an der Tabelle, die Kurzbeschreibung stellt naturgemäß nur eine (subjektive) Auswahl von Teilergebnissen dar. Ihr Konsument-Team
  • gute oder schlechte Bremsen?
    von furlan am 29.05.2013 um 16:06
    ich habe mir ihren Test durchgelesen, beim Giant Twist Elegance C1 schreiben sie: Kurze Akku-Ladezeit, gut verständliches Bedienfeld, aussagekräftiges Display, Reichweitenanzeige für alle Unterstützungsstufen, wendig, sehr gute Bremsen, kraftvolles Bergauffahren. Schaltungsgriff schwergängig, Lenkerflattern bergab, harter Sitz, Bedienungsanleitung nur auf CD, schwache Bremsen, Radschützer beim Rollentest abgefallen. hat das Fahrrad nun gute oder schlechte Bremsen? Irgendwie wiederspricht sich ihre Aussage selbst.