Elektroräder

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KONSUMENT 8/2011 veröffentlicht: 22.07.2011

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Entwicklung zum Trendartikel

Vom Fahrerlebnis waren übrigens alle unsere Testpersonen, auch die Skeptiker, äußerst ­angetan. Das mag mit ein Grund dafür sein, dass sich das Elektrofahrrad langsam, aber ­sicher vom Vehikel für die "Silver-Ager“ erkennbar zum Trendartikel entwickelt: Schon sieht man hier und da den Herrn im Nadelstreif, der die Autos im Stoßverkehr hinter sich lässt und dennoch nicht verschwitzt in der Firma oder daheim ankommt. Oder die Familie, die sich einmal auf eine ungewohnt lange Radtour macht und die Motorunterstützung dabei als eine Art „Leistungsversicherung“ sieht, nicht nur für den mitradelnden Opa.

Energieverbrauch ist bescheiden

Ideal sind die Räder für alle Umwelt­bewussten, deren sportliche Ambitionen sich in Grenzen halten. Der Energieverbrauch der Pedelecs ist – verglichen mit konkurrierenden Möglichkeiten der motorbetriebenen Fort­bewegung – äußerst bescheiden.

So haben die Fachleute von ExtraEnergy.org vorgerechnet: Mit der Energiemenge, die man zum ­Erwärmen von 10 Litern Duschwasser auf 40 Grad Celsius benötigt, kommt man mit dem Pedelec 33 Kilometer weit (250 Wh); die jährliche Energieleistung eines Solarpanels mit nur 0,3 Quadratmetern Fläche befördert das Elektrofahrrad samt Pedalritter 5.000 ­Kilometer weit.

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Kommentare

  • Energieverbrauch bescheiden?
    von irmgardp am 01.08.2011 um 19:40
    5000 km mit 0,3 Quadratmetern Solarpanels - aber kommt nicht für die meisten der Strom aus der Steckdose? und wir sollten Strom sparen?
  • max. Leistung eMotor
    von fian am 29.07.2011 um 21:25
    lt. KFG sind nicht 250 sondern stolze 600 Watt Motorleistung zulässig. Die Geschwindigkeit ist tatsächlich auf max. 25 km/h beschränkt: Nachzulesen hier: https://www.help.gv.at/Portal.Node/hlpd/public/content/4/Seite.280200.html
Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo