Elektroräder

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KONSUMENT 8/2011 veröffentlicht: 22.07.2011

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Steckbrief

Im Folgenden kurze Steckbriefe der getesteten Elektrofahrräder; Details finden Sie in der Testtabelle.

Raleigh Leeds HS
Komfortabel und sportlich, leichtestes Rad im Test; Bremsen und Haltbarkeit der Teile sehr gut. Tief gezogener Rahmen – guter Einstieg. Durchschnittliche Reichweite. Etwas lange Akkuladezeit, dürftige LED-Anzeige, Motor schaltet sich bei leichter Berührung zu schnell zu (z.B. beim Warten vor Ampeln).

Kalkhoff Pro Connect C8
Einfaches und sportliches Komfortrad; solide gebaut, relativ leicht, große Akkukapazität und größte Reichweite im Test. Sehr gute Haltbarkeit der Bauteile, gute Ergonomie. Gänge lassen sich teilweise nicht sauber schalten, sehr lange Ladezeit, bescheidene LED-Anzeige.

FLYER C 8 Premium
Handlich und mit Anfahrhilfe (Anfahren auch ohne Treten, bis 6 km/h). Lenker- und Sattelhöhe einfach einzustellen, gutes Licht. Reichweite leicht unter Durchschnitt. Schaltung und Vibrationen am Lenker verbesserungswürdig. Bei Steigungen träge, relativ schwer, Sattel unangenehm, teuer.

KTM Macina Dual
Relativ leicht, bestes Fahrverhalten im Praxistest, gut auch ohne Motorunterstützung. Kurze Akkuladezeit, aber geringe Kapazität; reparaturfreundlich. Gepäckträger im Test gebrochen, die schlechten Bremswerte führten zur Abwertung.

Kettler Twin Front NX8
Einfach ausgestattetes Pedelec. Gute Reichweite und Gebrauchsanweisung, reparaturfreundlich, präzise Gangschaltung, Rücktrittbremse. Bremsprobleme führten zur Abwertung. Teuerster Akku, lange Ladezeit.

Pegasus E-Tour (Modell 2011)
An sich komfortabel zu fahrendes Pedelec mit guter Ergonomie. Jedoch gravierende Mängel im Test: Ein Rahmenbruch bei der Dauerprüfung nach 9.740 km und Bremsprobleme führten zur Abwertung. Lange Akku-Ladezeit.

Diamant Zouma Sport +
Angenehm zu fahren, auch im reinen Fahrrad-Betrieb, relativ leicht, reparaturfreundlich, gute Reichweite. Einziges Modell im Test mit Rekuperation (Akku lädt bei Bergabfahrt und beim Bremsen). Teuerstes Pedelec. Flotte Ladezeit, jedoch geringe Akkukapa­zität.

Winora F2
Gut ausgestattet, große Reichweite. Anfahrhilfe vorhanden (Anfahren auch ohne Treten, bis 6 km/h), auch im Fahrradbetrieb gut zu fahren; gute Ergonomie, Doppelständer, Schloss. Lange Akkuladedauer, große Hecklastigkeit, schlecht zu tragen, Stöße werden extrem an den Lenker weitergegeben.

Prophete Alu Rex Art. Nr. 1973
Zweitbilligstes Pedelec. Motorunterstützung richtet sich nicht nach der Trittfrequenz, sondern ist einstellbar (= Faulenzer-Pedelec); flottes Laden des Akkus. Schaltung hakt, Antrieb spricht spät an und läuft nach. Schutzblech klappert, Antrieb ist laut, Akku­anzeige stimmt nicht.

Giant Twist Esprit Power
Gute Ausstattung (Taschen, Schloss, Rücktritt­bremse), kurze Ladezeit, gutes Bedienfeld. Geringe Akkukapazität und Reichweite, starke Fahrgeräusche; schwerstes Pedelec. Probleme mit Bremse und Beleuchtung (abgewertet); Sitz hart. Ohne Motor­unterstützung schlecht zu fahren.

Ruhrwerk 28“ E-Bike
Optisch auffallend, billigstes Rad im Test. Sattel­taschen inkludiert. Beim Test traten mehrere schwerwiegende Defekte auf. Geringste Reichweite. Prob­leme auf dem Bremsprüfstand (Abwertung). Ohne Motor schlechtes Fahrverhalten. Schlechte Bedienungsanleitung.

Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
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Kommentare

  • Energieverbrauch bescheiden?
    von irmgardp am 01.08.2011 um 19:40
    5000 km mit 0,3 Quadratmetern Solarpanels - aber kommt nicht für die meisten der Strom aus der Steckdose? und wir sollten Strom sparen?
  • max. Leistung eMotor
    von fian am 29.07.2011 um 21:25
    lt. KFG sind nicht 250 sondern stolze 600 Watt Motorleistung zulässig. Die Geschwindigkeit ist tatsächlich auf max. 25 km/h beschränkt: Nachzulesen hier: https://www.help.gv.at/Portal.Node/hlpd/public/content/4/Seite.280200.html
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