Fahrradhelme

Angepaßter Schutz

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Konsument 5/1999 veröffentlicht: 01.05.1999

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Passen muß er

Voraussetzung für einen optimalen Schutz ist, daß der Helm dem Träger genau paßt. Dazu muß die Einstellung des Kopfbandes, des vorderen und hinteren Kinnriemens sowie das Halteband der jeweiligen Kopfgröße genau entsprechen. Der Ambition von Abus liegt auf der Stirn und am Hinterkopf fest, an den übrigen Stellen jedoch nur leicht auf, was Druckstellen verursachen kann. Stellt man das Kopfband so straff ein, daß der Helm überall gleich anliegt, sind Kopfschmerzen die Folge. Deswegen konnte bezüglich der Paßform nur ein „weniger zufriedenstellend“ vergeben werden. Auch muß man bei jedem Aufsetzen das Kopfband neu anpassen, und die Spannung des Haltebandes lockert sich bei längerem Gebrauch. Alle Helme haben übrigens einen Ring als Verstellsystem.
Der Inter-Union-Helm Profex Sportive schnitt ebenfalls nur „durchschnittlich“ in der praktischen Prüfung ab. Bei diesem Produkt sind alle Bänder und Riemen ziemlich lose. Er sitzt schlecht auf dem Kopf und verrutscht leicht. Außerdem läßt er sich in jede Richtung ohne Widerstand verschieben.
Bänder und Riemen können Hautrötungen und ein kratzendes Gefühl verursachen, so ist der Kinnschutz des Airlite-Helms von der Firma Alpina mit einem Vliesstoff ausgestattet, was vor allem weibliche Tester als unangenehm empfanden.

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