Fahrradhelme

Wohlfeile Sicherheit

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Konsument 6/2001 veröffentlicht: 01.06.2001

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Die meisten Helmschalen sind auf der Innenseite ausgepolstert. Einige dicker, andere dünner. Eine dicke Polsterung fühlt sich weicher an; doch wenn sie eng am Kopf anliegt, kommt man leicht ins Schwitzen. Modelle mit dünnerer Auskleidung sind innen härter und werden daher als kühler empfunden.

Gute Passform wichtig

Ob ein Helm gut sitzt oder nicht, bemerkt man nicht unbedingt sofort, sondern oft erst nach einiger Zeit. Es ist daher wichtig, sich für einen Helmkauf ausreichend Zeit zu nehmen und in Ruhe zu probieren. Auf Größenangaben ist nur bedingt Verlass, und nicht jede Schalenform passt zu jedem Kopf. Das lässt sich mitunter auch nicht durch noch so ausgeklügelte Anpassungssysteme ausgleichen. Er muss einerseits fest sitzen ohne zu wackeln, darf aber andererseits nirgendwo drücken oder sonst wie hinderlich sein. Das betrifft nicht nur die Schale, sondern auch die Riemen. Beim Modell Tourismo von Cratoni führen die vorderen Tragebänder knapp an den Augen vorbei, das empfanden manche Tester als sehr irritierend. Laut Anbieter wurde das Gurtsystem inzwischen geändert.

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