Fahrradträger

Gefahr von oben

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Konsument 6/2004 veröffentlicht: 17.05.2004

Inhalt

So haben wir getestet

Im Test 15 Fahrradträger für Pkw, darunter 5 Halter für den Transport auf Dachträgern, 5 Heckklappenträger und 5 Träger für die Anhängerkupplung.

Aufpralltest

Der Aufpralltest erfolgte in Anlehnung an den DIN-Entwurf 75302 aus 30 km/h mit bis zu 12 g Verzögerung auf einem Prüfschlitten. Beladen waren die Träger mit maximal drei Fahrrädern, deren Gewicht bis zum Erreichen der vom Hersteller angegebenen Belastungsgrenze erhöht wurde. Da die vom Fahrzeug abhängigen Befestigungselemente der Dach-Grundträger an der Karosserie oder der Dachreling den Belastungen eines Unfalls nicht standhalten, wurden die Grundträger durch eine stabilere Konstruktion ersetzt.

Fahren

Als Fahrzeug wurde ein VW Passat Variant, Baujahr 2003, mit Anhängerkupplung eingesetzt. Wir beluden die Träger mit drei Fahrrädern und variierten das Gesamtgewicht bis zum Erreichen der für die meisten Mittelklasseautos zulässigen Dachlast von 75 kg bzw. bis zu der vom Hersteller angegebenen Belastungsgrenze der Heck- und Kupplungsträger. Vollbremsung aus 80 km/h; Befahren einer Schlechtwegstrecke mit Kopfsteinpflaster, Bodenwellen und Schlaglöchern; Slalomfahrt mit Querbeschleunigung von bis zu ca. 5 m/s².

Handhabung

Zwei Frauen und drei Männer beurteilten Bedienungsanleitung, Montage und Demontage sowie eine mögliche fehlerhafte Montage, Auf- und Abladen der Räder. Außerdem wurde der Platzbedarf des abmontierten Trägers und eine mögliche Verletzungsgefahr ermittelt.

Haltbarkeit

In einem Rütteltest wurde geprüft, ob sich Teile vom Trägersystem bzw. Befestigungen und Verschraubungen lösen können. Die Witterungsbeständigkeit wurde im Winter im Freien geprüft, unter wöchentlichem Einsprühen mit einer 5%igen Kochsalzlösung. Weiters Hochtemperaturprüfung von 80 °C über 62 Stunden sowie die Verarbeitung.

Bewertung

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Bild: VKI