KONSUMENT.AT - Flug: Billig-Airlines - Frankfurt 120 km von Frankfurt

Flug: Billig-Airlines

Augen auf beim Preisvergleich

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Konsument 2/2010 veröffentlicht: 13.01.2010, aktualisiert: 15.01.2010

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Frankfurt: 120 km von Frankfurt entfernt 

Zurück in die Realität. Traditionsairlines fliegen stadtnahe Airports an und nicht Frankfurt-Hahn statt Frankfurt selbst oder Bratislava statt Wien. Die Transferkosten müssen Sie beim Preisvergleich mit einberechnen – das läppert sich. Außerdem müssen Sie den erhöhten Zeitaufwand berücksichtigen. Überlegen Sie, ob Sie für einen zweitägigen Citytrip tatsächlich mehr als anderthalb Stunden Transferzeit in Kauf nehmen möchten oder lieber doch ein wenig mehr fürs Ticket zahlen.

Es gilt also abzuwägen und das für den eigenen Bedarf beste Angebot zu finden. Achten Sie in diesem Zusammenhang auf die Flugzeiten – mit einem Abendflug hin und einem Morgenflug retour verlieren Sie gleich zwei Tage vor Ort. Außerdem kann es außerhalb der Betriebszeiten öffentlicher Verkehrsmittel zu erhöhten Anreisekosten kommen, weil Sie unter Umständen ein Taxi nehmen müssen.

Zeit kostet auch jedes Umsteigen. Wenn Sie beispielsweise über Deutschland nach London fliegen, sind ein paar Stunden Ihrer Aufenthaltszeit in England verloren. Ganz abgesehen davon, dass gerade beim Umsteigen die Gefahr groß ist, dass Ihr Gepäck liegen bleibt.

Flexibilität nicht zum Sonderpreis

Ebenso macht es keinen Unterschied, bei welcher Art von Airline Sie ein billiges Ticket kaufen – wenn Sie tatsächlich zum Sonderpreis zuschlagen, müssen Sie im Fall einer Umbuchung, sofern diese überhaupt möglich ist, mit hohen Gebühren rechnen. Die Kosten für eine Namensumschreibung können bis zu 100 Euro ausmachen und eine Umbuchung auf ein anderes Datum kostet zwischen 25 und 50 Euro plus die Differenz zum Ticketpreis, falls dieser höher ist als der von Ihnen bezahlte Tarif. Bei einer Stornierung wird der Ticketpreis in der Regel nicht refundiert, allerdings müssen Ihnen die Steuern und Gebühren, gegen Abzug einer Bearbeitungsgebühr, zurückbezahlt werden. Das müssen Sie aktiv einfordern.