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Gebrauchte Autokindersitze

Gefährliche Schnäppchen

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Konsument 6/2001 veröffentlicht: 01.06.2001

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Gebrauchte Sitze erstmals im Test

Wir wollten uns ein Bild über den Markt für gebrauchte Kindersitze machen. Im Auftrag des Verkehrssicherheitsfonds (VSF) kauften wir ältere Kindersitze der Gruppen 0 und 1 über unterschiedliche Kanäle ein. 20 davon unterzogen wir einer näheren Überprüfung, der auch einen Crashtest in Anlehnung an die ECE-Kriterien R44/03 umfasste.

Nur bei 3 der 20 Kindersitze war eine Bedienungsanleitung dabei. Selbst die Montagekurzanleitung, die auf dem Kindersitz angebracht und aus der der richtige Gurtverlauf zu erkennen sein sollte, ist nicht selbstverständlich. Vier Kindersitze wiesen keine Kurzanleitung auf, bei einem Sitz – einem Produkt aus den USA, das in Österreich gar nicht zugelassen ist – fanden sich nur Hinweise in englischer Sprache.

Aufgrund der fehlenden Bedienungshinweise ist eine Fehlmontage bereits vorprogrammiert. Aber auch bei richtiger Montage könnten viele gebrauchte Sitze ihre Funktion nur mangelhaft erfüllen. Die Gurte waren entweder verdreht, verschlissen oder falsch durch die Schlitze geführt; Metallteile waren rostig; in einem Fall fehlte die Gurtschlosspolsterung, in einem anderen Fall bemerkten wir kleine Risse am Schalenboden. Ohne Beanstandung blieben letztlich nur drei Sitze.

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