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Gebrauchte Autokindersitze

Gefährliche Schnäppchen

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Konsument 6/2001 veröffentlicht: 01.06.2001

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Trotz Verbot weiter im Angebot

Der Verkauf von Kindersitzen der Version R44/02 ist seit 1. Jänner 2001 per Verordnung verboten. Die Bestimmung greift aber nicht, weil, wie erwähnt, die meisten Sitze privat oder über einen Tauschvermittler weitergegeben werden. Allerdings wurden R44/02-Sitze auch in Stützpunkten des ÖAMTC und im 48er-Bazar zum Kauf angeboten. In beiden Fällen wurde uns versichert, dass dies in Hinkunft nicht mehr passieren werde.

Wer trotz allem einen gebrauchten Kindersitz verwendet, sollte darauf achten, dass dieser über ein R44/03-Prüfzeichen verfügt. Weiters muss man sich vergewissern, dass die Haltegurte ordnungsgemäß geführt sind und alle für die Sicherheit relevanten Zubehörteile verfügbar sind.

Der Preisvorteil eines Gebrauchten ist in den meisten Fällen gering. Sollten Ersatzteile benötigt werden, ist man mit einem neuen Sitz oft besser dran. Allein ein Ersatzbezug kostet mindestens 500 Schilling.

Die bessere Alternative zum Kauf eines gebrauchten Sitzes (Preis 300 bis 400 Schilling) ist zumindest in der Gruppe 0 die Leihe eines neuen. Neue Babyschalen werden um rund 450 Schilling pro Jahr verliehen. Sie haben überdies den großen Vorteil, dass es sich in der Regel um Rückhaltesysteme der Gruppe 0+ handelt, die länger behalten werden können (maximal bis 13 kg).

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