Kfz-Schaden

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Konsument 2/2004 veröffentlicht: 15.01.2004

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Fotoapparat immer dabei

Bei Kollisionen ist immer ein Unfallbericht auszufüllen, am besten gleich am Unfallort. Dazu sollte man den Vordruck des Europäischen Unfallberichts verwenden – es ist von Vorteil, einen solchen immer im Handschuhfach mitzuführen. Wenn nicht: Unfallberichte sind an jeder Polizeidienststelle erhältlich. Die Unfallgegner sollten ihre Daten (Name, Anschrift, Polizzennummer der Haftpflichtversicherung, Kfz-Kennzeichen) untereinander austauschen.

Aus zwei Blickrichtungen fotografieren

Zusätzlich empfiehlt es sich, die Unfallsituation auf einem Foto festzuhalten. Eine Kamera (ein ausgedientes Gerät oder eine Wegwerfkamera) sollte daher immer im Auto mitgeführt werden. Am besten ist es, die Position der beteiligten Fahrzeuge aus zwei verschiedenen Blickwinkeln zu fotografieren. Dabei ist darauf zu achten, dass auf beiden Bildern bestimmte Bezugspunkte (Telefonmast, Baum, Kanaldeckel,...) erkennbar sind. Der Unfallbericht samt Fotos und eventuell einer zusätzlichen schriftlichen Darlegung ist umgehend an die eigene Haftpflichtversicherung zu schicken.

Keine Hilfe, wenn Sie ein Opfer sind

Wenn Sie einen Unfall verursachen, ist Ihre Haftpflichtversicherung dafür zuständig, berechtigte Schadenersatzforderungen zu erfüllen beziehungsweise unberechtigte abzuweisen. Entgegen einem verbreiteten Irrglauben ist sie Ihnen nicht bei der Durchsetzung Ihrer Rechte behilflich, wenn Sie Opfer eines Unfalls werden. Ihr Haftpflichtversicherer kümmert sich nicht darum, ob und wie hoch Sie entschädigt werden. Dazu benötigen Sie eine Rechtsschutzversicherung, die die Kosten für einen Rechtsanwalt und ein allfälliges Gerichtsverfahren übernimmt.

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Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo