Kompakt-Vans 11/2002

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Konsument 11/2002 veröffentlicht: 23.10.2002

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Verbrauch

Beim Verbrauch liegen die meisten Modelle relativ knapp beisammen. Am sparsamsten gibt sich der Zwei-Liter-Common-Rail-Diesel von Peugeot (6,2 Liter im Testdurchschnitt), der auch bei den Abgaswerten (als Einziger!) gut abschneidet. Dagegen schluckt die 2,2-Liter-Maschine des Chrysler schon deutlich mehr (7,8 Liter). Zum Vergleich: Der Klassendurchschnitt (Benziner und Diesel) liegt bei 8,3 Litern.

Sicherheit

In puncto Sicherheit haben die meisten Fahrzeughersteller ein hohes Niveau erreicht. Dennoch lassen sich Unterschiede festmachen, wie am Beispiel Bremsen zu erkennen ist: Die besten Bremsen werden dem Mercedes Vaneo und dem Peugeot 307 SW bescheinigt. Bei einer Notbremsung aus 100 km/h sind sie nach 40,5 bzw. 41 Metern zum Stillstand gekommen. Deutlich länger ist der Bremsweg bei den beiden „Lieferwägen“ von Fiat und Citroën (rund 45 Meter). Die passive (Unfall-)Sicherheit ist diesmal nicht in der Bewertung berücksichtigt. Ursache ist, dass das aufwendige Überprüfungsprogramm der europäischen Verbraucherorganisationen angesichts der rasant gestiegenen Anzahl zu testender Fahrzeuge (rund 80 pro Jahr) nicht mehr wie bisher aufrechterhalten werden kann. In welcher Form die passive Sicherheit in Zukunft in den Autotests berücksichtigt wird, ist Gegenstand intensiver Verhandlungen. Eines lässt sich jedenfalls feststellen: Hinsichtlich Sicherheitsausrüstung gehören heute neben den Front- auch Seitenairbags zum Standard – nur die beiden Sparmodelle Fiat Doblò und Citroën Berlingo haben sie nicht. Peugeot 307 sowie Mazda Premacy können überdies auf einen serienmäßigen Kopfairbag verweisen.

Bewertung

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