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Kompaktwagen

Dichtes Gedränge

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Konsument 4/2002 veröffentlicht: 01.04.2002

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Ein Hauch von Mittelklasse

Nicht nur die Preise, auch die Talente und Schwächen der getesteten Fahrzeuge – durchwegs in der Ausführung als Benziner – laufen sehr weit auseinander. Während die einen bereits das Fahrgefühl ausgewachsener Mittelklasse-Limousinen vermitteln, glänzen andere durch üppiges Raumangebot und/oder hohe Flexibilität des Innenraumes. Doch für alle gilt: Zaubern kann keiner. Wer besonderen Wert auf großzügige Verhältnisse für Fahrer und Beifahrer und Langstreckentauglichkeit legt, muss spätestens hinter der ersten Sitzreihe Kompromisse eingehen. Wer maximale Flexibilität und optimale Raumausnutzung will, muss zwangsläufig Abstriche beim Fahrgefühl machen.

Wirtschaftliche Überlegungen

Warum Benziner und keine Diesel, könnte in Zeiten eines Diesel-Booms wohl eine nahe liegende Frage sein. Der oftmals beeindruckend niedrige Verbrauch moderner Direkteinspritz-Dieselmotoren und der etwas niedrigere Treibstoffpreis erwecken den Anschein, ein Diesel wäre grundsätzlich wirtschaftlicher. Dabei darf man eines jedoch nicht außer Acht lassen: Nach wie vor ist die vergleichbare Dieselvariante eines Modells in der Anschaffung meist teurer als der Benziner. Das heißt, es rentiert sich nur bei Jahreskilometerleistungen, die deutlich über 15.000 km liegen, den Aufpreis für den Dieselmotor zu riskieren. Das gilt besonders, wenn man das Auto auf Kredit- oder Leasingbasis erwirbt.

Russ belastet die Luft

Ein wichtiger Aspekt ist auch die Umwelt: Der Rußpartikel-Ausstoß der Dieselautos beeinträchtigt zusehends die Luft in den Großstädten, während ihr (positiv zu wertender) geringerer CO2-Ausstoß an Bedeutung verliert, da auch die Benziner immer sparsamer werden. Mit Testverbräuchen um die 7,5 l/100 km liegen unsere Kandidaten nicht viel mehr als einen Liter über ihren Diesel-Brüdern.

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