KONSUMENT.AT - Kompaktwagen - Teurer Pionier: Toyota Prius

Kompaktwagen

Dichtes Gedränge

Seite 6 von 7

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 4/2002 veröffentlicht: 01.04.2002

Inhalt

Der Toyota Prius ist das erste serienmäßige Auto mit Hybridantrieb und
tritt deshalb außer Konkurrenz an.

Die Kombination aus Benzin- und Elektromotor schreckt – neben dem doch relativ hohen Preis (27.144 Euro) – viele Käufer ab, wenngleich sich die Skepsis gegenüber der komplizierten Technik als unbegründet erwiesen hat. Der Hybridantrieb zeigt keinerlei Schwächen; ganz im Gegenteil, er wirkt ausgereift. Wäre da nicht dieses bunte Display am Armaturenbrett, man würde meist gar nicht wissen, in welchem Betriebsmodus man gerade fährt, ob mit reinem Benzin-, reinem Elektroantrieb oder kombiniert, etwa beim starken Beschleunigen. Toyota ist damit den anderen Autoherstellern um Jahre voraus. Der Testverbrauch von 5,5 Liter Superbenzin pro 100 km ist in dieser Wagenklasse derzeit konkurrenzlos niedrig und liegt sogar noch deutlich unter den als sehr sparsam bekannten Direkteinspritz-Diesel-Fahrzeugen. Dabei bietet der Hybridantrieb auch noch die höchste Laufkultur und stößt im Gegensatz zur Diesel-Konkurrenz praktisch keine Rußpartikel mit dem Abgas aus. Weitere Gutpunkte holte sich der Prius auch noch durch gute Verarbeitung, komfortable Federung und einen kleinen Wendekreis. Unübersichtliche Karosserie, indifferente Lenkung, mäßige Richtungsstabilität und die fehlenden Seitenairbags schlugen hingegen negativ
zu Buche.

Bewertung

Wertung: 0 von 5 Sternen
Weiterlesen