KONSUMENT.AT - Micro-Scooter - Kickboard und Co

Micro-Scooter

Spielzeug mit Risiko

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Konsument 4/2001 veröffentlicht: 01.04.2001

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Diese Sportgeräte haben mit den Scootern wenig gemeinsam:

Bei der „Kickboard“ getauften Mischung aus Skateboard und Roller der Firma K2 handelt es sich eher um ein Sportgerät als um ein Fortbewegungsmittel. Die Straßenverkehrsordnung spricht gar von einem „fahrzeugähnlichen Kinderspielzeug“. Die „Kids“ fahren denn auch voll darauf ab und zeigen waghalsige Kunststücke. Mit dem vergleichsweise kinderleichten Scooterfahren ist die Sache nicht zu vergleichen. Gelenkt wird ein Kickboard wie ein Skateboard durch Gewichtsverlagerung. Die „Lenkstange“ (auch Joystick genannt) ist nicht drehbar, sondern kippbar.

Wir haben zwei Modelle außer Konkurrenz mitgetestet und festgestellt: Der Nachbau e-shock (eine schwergewichtige Stahlkonstruktion) kann dem Original-Kickboard in keiner Weise das Wasser reichen, dessen Besonderheit das Sprünge unterstützende, federnde Trittbrett ist. Spezieller Kritikpunkt am nachgebauten Board: Der Joystick ist wie ein herkömmlicher Lenker ausgeführt, was instinktiv dazu verleitet, Lenkbewegungen auszuführen.