Motorradhelme

Cooler Unfallschutz

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Konsument 4/2004 veröffentlicht: 16.03.2004

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Nicht älter als fünf Jahre

Wenn Ihr Helm älter als fünf Jahre ist, sollten Sie nach einem Nachfolger Ausschau halten. Auch wenn äußerlich gar keine Schäden zu sehen sind: Über die Jahre verliert das Innenleben an Dämpfungsqualität, die Außenschale leidet durch Witterungseinflüsse an Materialermüdung. Unbedingt zu tauschen ist der Helm nach einem Unfall. Durch einen Sturz könnte er in Mitleidenschaft gezogen worden sein.

Gut sitzen, nicht drücken

Nehmen Sie sich für den Helmkauf ausreichend Zeit. Der Helm muss zwar rundum gut sitzen, darf aber nicht drücken. Sie behalten ihn am besten für einige Zeit auf und handeln eine Probefahrt aus. So lassen sich Schwachpunkte wie zu lockerer Sitz oder zu laute Windgeräusche eruieren. Jenseits von 100 km/h kann der Lärm ohrenbetäubend sein. Bei unserem Test konnte in puncto Geräuschpegel übrigens nur ein Kandidat mit „sehr gut“ abschneiden: der BMW Motorrad Sportintegral. Sollte eine Probefahrt nicht möglich sein, machen Sie wenigstens vor Ort einige Tests: Das Innenmaterial setzt sich im Laufe der Benutzung noch etwas, der Helm sollte also besser möglichst eng anliegen. Bei geschlossenem Kinnriemen darf er sich nicht nach vorne abziehen lassen

Visier sollte nicht beschlagen

Durch längeres Probetragen lässt sich auch die Belüftung beurteilen: Es darf kein Wärmestau entstehen, und das Visier sollte nicht beschlagen. Achten Sie auch auf das Gewicht. Nicht nur, dass schwere Helme sich nach einiger Zeit ganz schön auf die Nackenmuskeln auswirken, bei einem Unfall schleudert der Kopf mit einem leichteren Modell auch weitaus weniger.

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