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Navigation: Navis schlagen Apps

Grobe Fehlleitungen gibt es nicht mehr

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KONSUMENT 2/2013 veröffentlicht: 24.01.2013, aktualisiert: 27.02.2013

Inhalt

Steckbriefe: Navis

TomTom Via 135 M Europe
Positiv: Testsieger. Schnelle Routenberechnung, einfache Zielauswahl, gute Spracherkennung für Adresseneingabe.
Negativ: Verkehrsinformationen verbesserungsfähig.

TomTom Go Live 825 M Europe
Positiv: Gutes Bildschirm-Layout mit gut lesbaren Angaben. Benutzerfreundliches Hauptmenü. Stimmführung überdurchschnittlich und durchdacht. Exzellente optische Anzeige auf Autobahnen, unmissverständliche Instruktionen im Kreisverkehr. Perspektivische Darstellung im Stadtverkehr ausgezeichnet. Gyrometer für Navigation bei GPS-Ausfall. Gutes Handling bei Telefongesprächen. 1 Jahr Echtzeit-Verkehrsinformation inkludiert.
Negativ: Kein integriertes Benutzerhandbuch (jedoch ein brauchbares Tutorial), Zoom-In könnte häufiger reagieren. Lange Startzeit.

TomTom Go Live 1015 M Europe
Positiv: Wie Gerät „Live 825 M“, jedoch mit 3 Jahren Echtzeit-Verkehrsinformation inkludiert. Sehr klare Ansagestimme.
Negativ: Wie „825 M, jedoch proprietärer Anschluss zum Aufladen. Vergleichsweise schwer (251 Gramm). Einschaltknopf ungünstig ausgeführt. Lange Startzeit.

TomTom Via 130 M Europe
Positiv/negativ: Ähnlich „Via 135“ doch etwas kleiner, längere Startzeit.

TomTom Start 60 M Europe
Positiv: Billig mit größtem Display im Test. Einziges mit „sehr gutem“ Urteil bei „Navigation“. Schlanke Ausstattung ohne viele Zusatzfeatures wie Bluetooth oder Spracherkennung. Via PC-Verbindung als Massespeicher einsetzbar.
Negativ: Ein- und Ausbau könnte besser klappen, Benutzerhandbuch verbesserungsfähig.

Becker Active 45
Positiv: Einfache Anbringung und Entnahme. Gutes Layout der Menüs. Kontrastreiche Karten. Gute GPS-Empfangsqualität. Schnelle Routen-Neuberechnung.
Negativ: Spracherkennung umständlich mit zu vielen händischen Eingaben. Etwas überladen mit Informationen, zu viele Straßennamen gleichzeitig.

Becker Professional 50
Positiv/negativ: Wie „Active 45“, jedoch etwas hellerer und größerer Bildschirm, aber auch teurer.

Garmin nüvi 150T
Positiv: Gute Anordnung der Infos am Bildschirm, komplettes Hilfe-File im Gerät (jedoch schlecht gestaltet). Gut erkennbare Infos auch bei direkter Sonneneinstrahlung. Sehr aktiver Spurassistent. Leistungsstarker Chip ermöglicht schnelle Reaktionszeiten.
Negativ: Routeninformation in den Grundeinstellungen spärlich. Auf Autobahnen keine Angabe von Städtenamen, nur Autobahn-Nummern; keine Angabe, in welcher Entfernung beispielsweise abgefahren werden muss.  Bei Stadtfahrten zu viele Angaben, ohne Entfernungsanmerkungen.

TomTom XL Classic Central Europe
Positiv/negativ: Wie „Start Classic“, jedoch mit 4,3-Zoll-Monitor.

Garmin nüvi 140T
Positiv/negativ: Wie „Garmin nüvi 150T“, jedoch etwas kleiner und billiger. Zusatzfeature E-Book-Reader. Zu häufige Ansage von Straßennamen im Stadtverkehr.

TomTom Start Classic Central Europe
Positiv: Aufgrund kleiner Abmessungen gut zu befestigen und mitzunehmen. 240 Minuten Akku-Standzeit. Gutes Menülayout, klare Ansagen. Guter automatischer Zoom. Realistische Perspektive im Stadtverkehr.
Negativ: Nur „schnellste Route“ wählbar, keine weiteren Optionen. Lange Berechnungszeit für lange Routen. Touchscreen reagiert manchmal zäh. Wenige Hilfefunktionen, inkonsistente Benutzerführung. Kein Fußgängermodus.

Blaupunkt Travelpilot 50 EUR
Positiv: Klare, gut verständliche Ansagen, bei Stadtfahrten ohne Informationsüberflutung.
Negativ: Zu umfangreiche Ansagen bei Autobahnfahrten. Adresseneingabe „hängt“ häufig. Heller Schirm, doch zu wenig Kontrast, billige Verarbeitung des Gehäuses, kratzanfälliger Monitor. Kein Fußgängermodus.

A-rival NAV-XEA 503 Central Europe
Positiv/negativ: Wie „Travelpilot 50 EUR). Gedrucktes (aber schlecht aufbereitetes) Benutzerhandbuch. E-Book-Player und Stylus integriert. Kein zusätzliches Kartenmaterial auf der Website des Anbieters gefunden. Schlechte Routen-Anzeige. Kein Fußgängermodus.

Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
61 Stimmen
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Kommentare

  • So ein Konsument-Test greift bei Navis leider viel zu kurz
    von vox am 10.08.2013 um 21:13
    Ich verwende seit 2 Jahren das TomTom GO LIVE 1000. Leider stellen sich die großen Probleme mit diesem Navi erst in der täglichen Praxis heraus. Die Funktionalität, die sich einem Test wie im Konsument checken lässt, passt ja an sich super - deshalb hatte ich das Navi ja auch gekauft. Die Echzeit-Verkehrsmeldungen der TomTom Live Services sind sehr hilfreich - sofern das Service funktioniert und das tut es leider öfters nicht. Z.B. heute, an einem der verkehrsreichsten Tage des Jahres, war das Service auf meiner ganzen Reise in Österreich einfach tot. Keine Staumeldungen, basta! Infos dazu auf der TomTom-Webseite? Keine! (so wie immer) Eine Auswahl weiterer wichtiger Probleme aus der Praxis: - Sehr schlechter Kundenservice - ewig lange Reaktionszeiten (wenn überhaupt). - Updates funktionieren immer wieder mal nicht oder nur mit großem Zeitaufwand. Plus ärgerliche und zeitraubende Fehler im Abrechnngssystem von TomTom sowie in der PC-Software. - Der Verbindungsaufbau zu den Verkehrsinfos dauert viel, viel länger als die Berechnung der Strecke, was dazu führt, dass man schon längst unterwegs ist und erst dann die aktuelle Verkehrssituation mitberücksichtigt werden kann ... - Beim Kauf des Navis war die Websuche über Google inkludiert - genial, da dort praktisch zu allem eine Adresse zu finden und direkt anklickbar war. Wurde vor einem Jahr von TomTom einfach ohne Info an die Kunden eingestellt. - Im Hinblick auf die vielfältigen Probleme dieses Navis sind die jährlichen Kosten für die Kartenupdates und die Live-Services eine Zumutung. Zusammengefasst: Ein tolles Konzept mit einer sehr schlechten Umsetzung und einem noch schlechteren Kundenservice. Ich würde mir daher wünschen, dass Konsument bei Navis dem Funktionieren von Produkt-Features in der täglichen Praxis mehr Augenmerk schenkt. Es ist sehr bedauerlich, dass sich TomTom nun damit rühmen kann, alle vorderen Plätze im aktuellen Konsument-Test belegt zu haben!
  • Anmerkung der Redaktion
    von REDAKTION am 26.02.2013 um 15:17
    Der Preis für das TomTom Start 60 M Europe ist leider falsch übertragen worden, der mittlere Preis beträgt 200 Euro. Wir bedauern... Den Vorschlag nach Angabe der Akkulaufzeit greifen wir gerne auf, in Zukunft werden wir diese angeben. Für das Modell Tom Tom Start 60 M Europe beträgt die Laufzeit 125 min. Zu den Apps: Ob Navigieren ohne Internetverbindung möglich ist, können Sie der Tabelle entnehmen (unter Ausstattung). IHr Konsument-Team
  • Preisangabe TomTom Start 60 M Europe
    von zainzinger am 12.02.2013 um 21:45
    um den genannten Preis von €95 wäre das TomTom Start 60 M Europe wirklich günstig. Handelt es sich dabei um einen Tippfehler? Leider zeigt eine Recherche mit den diversen Preisvergleichstools, dass dieses Gerät kaum unter €175 zu bekommen ist.
  • Navigationsgerät TomTom „Start 60 M Europe“. Heft 2/2013, Seite 16.
    von gws1 am 27.01.2013 um 10:13
    Sie schreiben in Ihrem Testbericht, dass dieses Navi für Fahrrad- und Fußgängerbetrieb sehr gut (++) geeignet ist. Ganz wesentlich in diesem Zusammenhang wäre die Information, wie lange das Gerät in Betrieb sein kann, bis der Akku leer ist. Die Akkulaufzeit ist eines der wichtigsten Kriterien für Fahrradbetrieb. Es wäre zweckmäßig diese Info nachzureichen. gws / Nr. 848829/ 0
  • Navigation Smartphones
    von Arno BERR am 26.01.2013 um 10:21
    Wir haben iphone 4S und Nokia 800 im Einsatz - der Unterschied ist in Wahrheit marginal - der Preis bei Nokia ist nicht nachvollziehbar, da es beim Kauf includiert ist - beim Nokia haben sie vergessen, dass Navigation ohne online Gebühr möglich ist und dies im Ausland roaming Gebühren spart