Navigationsgeräte

Meistens kommen Sie gut an

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KONSUMENT 2/2012 veröffentlicht: 17.01.2012

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Beim Navigieren im Auto zeigen sich kaum Schwächen – für Fußgänger und Radfahrer allerdings sehr wohl. Die Preise sind abhängig von der Ausstattung, einfache Geräte gibt es schon um etwa 100 Euro.

Der große Boom bei den Navigationsgeräten ist vorbei: 2010 wurden laut GfK Marktforschung „nur noch“ 184.983 Geräte verkauft – rund 50.000 weniger als im Jahr davor. Es scheint, dass der Siegeszug der Smartphones auch den Navis zu schaffen macht.

Immerhin ließen sich die österreichischen Autofahrer die Aussicht, elektronisch geleitet ans Ziel zu kommen, auch im Vorjahr noch rund 33 Millionen Euro kosten. Sie sollten – laut den Ergebnissen unseres aktuellen Tests von 32 Navis – dies in den meisten Fällen auch tatsächlich geschafft haben. Ausnahmen bestätigen allerdings die Regel: Immer wieder kann man von Fällen lesen, wo der elektronische Pfadfinder den Benutzer in Sackgassen oder gegen Einbahnen geführt hat.

Mit’m Radl da?

Obwohl es unterm Strich somit passt, bestehen weiterhin teilweise erhebliche Unterschiede. Etwa im Preis: Ein gutes Navi bekommt man schon um 117 Euro (mittlerer Preis fürs Mio Spirit 485), man kann dafür aber auch 295 Euro ausgeben (Garmin nüvi 3490LT). Der Unterschied hat freilich seine Gründe, die meist in der Ausstattung zu finden sind. Es kommt also darauf an, was man wirklich benötigt und zu nutzen gedenkt und was verzichtbarer Schnickschnack ist.

Wer das Gerät ausschließlich im Auto einsetzt, wird wohl auf die Features Fußgänger- und/oder Fahrradnavigation verzichten können – die übrigens im Schnitt nicht so gut funktionieren wie die Autonavigation. Lediglich die Geräte der Navigon-42-Serie brachten es in beiden Kategorien auf ein gutes Ergebnis.

Die sprachgesteuerte Adresseingabe ist ebenfalls bei fast allen Geräten noch sehr verbesserungswürdig!

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