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ÖBB: Das Auto als Gepäck

Mobil am Ziel

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Konsument 5/2005 veröffentlicht: 20.04.2005

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10 - 50 Prozent Stornogebühren

Und was, wenn man die gebuchte Reise nicht antreten kann? Innerhalb Österreichs darf einmal kostenlos auf einen anderen Autoreisezug umgebucht werden (in der Hochsaison nur auf dem Kulanzweg). Ansonsten fallen Stornogebühren an: bis zum 22. Tag vor Fahrtantritt 10 Prozent des Beförderungspreises (= Automitnahmepreis plus Fahrkarten); 21. bis 7. Tag 20 Prozent; ab 6 Tagen vor Fahrtantritt bis zur Abfahrt des Zuges 30 Prozent; bei Nichtantritt der Reise ohne Abbestellung 50 Prozent.

158 cm hoch, 200 cm breit 

158 cm (inklusive Aufbauten wie etwa Schiträger) hoch, 200 cm breit, 185 cm Spurbreite – bis zu diesen Maßen hat ein Fahrzeug auf den ÖBB-Autoreisezügen jedenfalls Platz. Bei größeren Autos sollte man sich beraten lassen: Es gibt einzelne Plätze dafür. Das Gepäck kann im Auto gelassen werden, Reisende und Haustiere dürfen während der Fahrt nicht im Auto bleiben. Erfahrene Autozugbenützer bringen über den Rückspiegeln leere Gefrierbeutel an: Die sind hinterher wesentlich schneller wieder zu entfernen als die zahlreichen „erlegten“ Fliegen.

Nicht vergessen sollte man, die Alarmanlage abzustellen. Sie wird sonst bei jedem Bremsruck oder jeder Weiche ausgelöst, was nicht nur lästigen Lärm, sondern auch eine leere Batterie bedeuten kann.

Wer früh kommt, kann mitentscheiden

Achten Sie auf die Verladezeiten – wer früh kommt, kann mitentscheiden, wo das Auto am Zug steht. Und kann sich außerdem die Zeit bis zur Abfahrt in Wien West, Wien Süd und Salzburg in der ÖBB-Lounge, dem Luxuswarteraum, verkürzen, zu dem auch Autoreisezug-Benützer Zutritt haben.

Beschädigungen kommen zwar kaum vor, doch sollte man bei der Ankunft sein Auto kontrollieren und gegebenenfalls durch einen Bahnmitarbeiter eine Tatbestandsaufnahme anfertigen lassen.

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