ÖBB-Österreichcard

Nur für Vielfahrer

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Konsument 9/2007 veröffentlicht: 25.08.2007

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Rentabilitäts-Rechenspiele

Woraus schon klar wird, dass sich die Netzkarte nur für jene rentiert, die oft und weit in Österreich herumfahren. Erst wenn man jeden Monat vier Mal die Strecke Wien–Salzburg und retour (mit Vorteilscard-Ermäßigung) fährt, zahlt sich eine Österreichcard Classic 2. Klasse oder eine Österreichcard Familie aus.

Einen Pendler auf der Stecke St. Pölten–Wien kostet die Jahresstreckenkarte 1060 Euro. Um die höheren Kosten für die Österreichcard 2. Klasse hereinzubekommen, müsste er (wieder mit Vorteilscard-Ermäßigung berechnet) weitere 530 Euro jährlich verfahren.

Etliche Zusatzleistungen

Für den stolzen Preis gibt es etliche Zusatzleistungen wie kostenlose Platzreservierungen im Inland, sechs (bei der Familien-Variante zwölf) kostenlose Radtransport-Tageskarten, Denzeldrive-Carsharing-Mitgliedschaft (50 Euro Fahrtguthaben inklusive) sowie 25 Prozent Auslandsermäßigung bei grenzüberschreitenden Bahnreisen in viele europäische Länder. Als VIP-Kunden brauchen sich Österreichcard-Besitzer auf großen Bahnhöfen Deutschlands und Österreichs nicht mit Krethi und Plethi im Wartesaal zu drängen, sondern können die komfortable Warte-Lounge benützen. Und eine spezielle Buchungs- und Info-Telefonnummer (01) 930 00-36457 (Mo bis Fr, wenn Werktag, 6 bis 22 Uhr) sorgt dafür, dass die VIP-Kunden nicht in der Warteschleife hängen müssen.

Bei freien Sitzplätzen kann um sieben Euro von der 2. in die 1. Klasse gewechselt werden. Sind Plätze frei, kann ohne Aufzahlung von 6er- auf 4er-Liegewagen beziehungsweise von Double auf Single-Schlafwagen gewechselt werden.

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