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Wiener Linien

Geld retour

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Konsument 1/2002 veröffentlicht: 01.01.2002

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Gerichtlich erstritten

Dies hat der Oberste Gerichtshof nun verworfen. Zwar darf nicht erwartet werden, dass der Preis der Jahreskarte jedes Jahr gleich bleibt. Aber der vorher vereinbarte Preis kann während der Gültigkeitsdauer der Jahreskarte nicht einseitig von den Wiener Linien geändert werden. Betroffen sind rund 125.000 Besitzer von Jahres- und Seniorenjahreskarten, die am Stichtag 1.1.1999 im Abonnement per Einziehungsauftrag bezogen wurden. Für sie hat der VKI rund 2,18 Millionen Euro (30 Mio Schilling) erstritten. Die Wiener Linien werden Kunden, die noch eine Jahreskarte besitzen, den zu viel gezahlten Betrag unaufgefordert überweisen. Andere Betroffene können ihre Forderung schriftlich bei den Wiener Linien einbringen.1) Bei Redaktionsschluss war noch offen, ob sich die ÖBB der Rückzahlung im Verkehrsverbund anschließen werden.

1) Name, Adresse, Geburtsdatum, Jahreskarten-Nummer sowie Bankverbindung sind der Tarifabteilung der Wiener Linien, Erdbergstraße 202, 1031 Wien, bekannt zu geben.


OGH 6.9.2001, 2 Ob 190/01g
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