KONSUMENT.AT - Zugverspätungen - Anschlusszug verpasst?

Zugverspätungen

Wann gibt es eine Entschädigung?

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veröffentlicht: 14.03.2019, aktualisiert: 23.05.2019

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Keine Weiterfahrt am selben Tag

Besteht ein Anspruch auf Entschädigung, kann auf die Weiterfahrt verzichtet, die kostenfreie Rückfahrt angetreten und eine anteilige Erstattung des Fahrpreises beantragt werden. Ein zuggebundenes SparSchiene-Ticket ist für einen alternativen Zug gültig zu schreiben.

Wird durch Verspätung oder einen Zugausfall der letzte Anschlusszug verpasst und ist keine Weiterfahrt am selben Tag mehr möglich, werden entweder Taxikosten von maximal 50 Euro oder Hotelkosten von maximal 80 Euro ersetzt. Ab einer Verspätung von mehr als 60 Minuten sind eine Mahlzeit und Erfrischungen in einem angemessenen Verhältnis anzubieten, sofern vor Ort vorhanden und möglich.

Zweithäufigster Beschwerdegrund

27 Prozent der Bahnstreitfälle bei der Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte "apf" betrafen im Jahr 2017 Entschädigungsansprüche aufgrund von Verspätungen. Das war somit der zweithäufigste Beschwerdegrund nach Streitigkeiten über die Fahrpreiserstattung. Dabei ging es vorrangig um Kosten außerhalb des Ticketpreises, die nicht oder nicht ausreichend von den jeweiligen Unternehmen übernommen wurden – etwa der Ersatz von verpassten Flügen, Taxikosten und Nächtigungen.

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