Akkus - FAQ

Auf die Ladung kommt es an

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Konsument 6/2009 veröffentlicht: 05.06.2009

Inhalt

Welche Akkus halten lange?

Am robustesten ist der Nickel-Cadmium-Akku – dem steht seine geringe Kapazität gegenüber, und er ist umweltschädlicher als die Konkurrenz. Nickel-Metallhydrid-Akkus sind gut eingeführt und haben eine hohe Kapazität. Robuste, vorgeladene ­Typen mit geringer Selbstentladung sind durchaus empfehlenswert. Dieser Akku-typ rentiert sich im Vergleich zu Markenbatterien bereits nach 3 bis 5 Ladezyklen.

Woran kann es liegen, dass Akkus wenig Leistung bieten, obwohl sie noch relativ neu sind?

Nickel-Akku-Packs bestehen aus mehreren Zellen, und der Akku ist nur so leistungs­fähig wie sein schwächstes Glied. Wenn zum Beispiel eine Akkuzelle mehrmals schlecht geladen wurde, kann sie bei der Entladung – sprich der Verwendung – Schaden nehmen. Um das Problem zu vermeiden, sollten volle und leere Akkus nicht miteinander gemischt werden. Nummerieren Sie die Akkus. Außerdem kann es nützlich sein, die Pole der Akkus und des Ladegeräts ab und zu mit einem Papier zu reinigen. Ob alle Zellen in etwa die gleiche Leistung bringen, findet man am besten mit einem Akkuprüfgerät heraus: Die schlechteste Zelle zeigt am wenigsten Ladung. Bringen alle Zellen, obwohl sie frisch geladen wurden, wenig Leistung, kaufen Sie am besten gleich einen neuen Akkusatz.

Wie soll ein Akku entsorgt werden?

In Österreich regelt die Batterieverordnung die Rücknahme und Schadstoffbegrenzung von Batterien und Akkumulatoren durch den Handel. Das heißt Geschäfte, in denen Batterien/Akkus gekauft werden können, müssen diese auch kostenlos zurücknehmen. Ist kein Händler in der Nähe, geben Sie bitte Ihre alten Akkus bei den Problemstoffsammelstellen der Gemeinde ab.

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