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Eigenheimsanierung, Teil 2

Gut geplant ist halb saniert

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Konsument 8/2000 veröffentlicht: 14.05.2002

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Langer Weg zum Sanierungsplan

Bevor man bei einer Baufirma um einen Kostenvoranschlag vorstellig wird, sollte man daher schon ziemlich genau wissen, was man alles machen will. Ein Grobkonzept für die Sanierung sollte also bereits bestehen. Das erleichtert auch die Vergleichbarkeit mehrerer Kostenvoranschläge.

Ideal wäre es natürlich, ein Planungsbüro mit einem Sanierungskonzept zu beauftragen. Der Haken an der Sache ist, dass Planungsbüros sich nicht an durchschnittlichen Eigenheimbesitzern orientieren, sondern eher an Großprojekten. Selbst für ein relativ bescheidenes Einfamilienhaus muss man für die Erstellung eines Sanierungskonzeptes mit Kosten zwischen 80.000 und 100.000 Schilling rechnen.

Es gibt allerdings auch Beratungsstellen, die zumindest Grobkonzepte für viel weniger Geld erstellen. Beispielsweise das Österreichische Institut für Baubiologie, Energie Tirol oder das Energieinstitut Vorarlberg, die für ein paar tausend Schilling brauchbare Konzepte liefern. Andere wiederum erstellen zwar keine schriftlichen Konzepte, bieten aber umfangreiche Beratung (gegen einen Unkostenbeitrag) an, etwa „die umweltberatung“. Wichtig ist eine Vor-Ort-Besichtigung, damit sich der Experte über die konkreten Bedingungen ein Bild machen kann. Auch so mancher Baumeister wird zu einer kostenlosen Bestandsaufnahme vor Ort bereit sein, wenn seine Firma nicht gerade voll ausgelastet ist.

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