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Eigenheimsanierung, Teil 2

Gut geplant ist halb saniert

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Konsument 8/2000 veröffentlicht: 14.05.2002

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Energiesparförderung

Mittlerweile hat ein gewisser Bewusstwerdungsprozess eingesetzt. Ehrgeizigere Energieeinsparungsmaßnahmen werden zunehmend höher gefördert als Standardmaßnahmen. Engagierte Beamte plädieren dafür, dass die Mehrkosten, die einem Förderwerber entstehen, wenn er statt den Mindestanforderungen einen Niedrigenergiehaus-Standard anstrebt, zur Gänze abgegolten werden sollen. Davon ist man heute in den meisten Fällen noch weit entfernt. Positivbeispiele zeigen aber, dass dies finanzierbar wäre. Am fortschrittlichsten ist die Energiesparförderung in Vorarlberg, Tirol und Salzburg.

Für eine Gebäudesanierung gibt es nicht die eine Patentlösung. Daher sollte man auch nicht verzagen, wenn man von verschiedenen Seiten unterschiedliche Vorschläge zu hören bekommt. Wichtig ist, dass man sich selbst über manches klar wird: Welche Zeitdauer soll die Sanierung überstehen? Soll die Nutzfläche erweitert/reduziert werden? Soll der Altbau unbedingt erhalten bleiben, oder käme auch ein Abriss und eine Neuerrichtung in Frage? Welche monatliche Belastung durch Kreditraten kann ich auf längere Sicht tragen?

Vorzuziehen ist jedenfalls die Sanierung in einem Zug – nur einmal Schmutz- und Lärmbelastung, nur einmal muss ein Gerüst aufgestellt oder müssen Bäume und Sträucher im Garten gerodet werden. Ist aus finanziellen Gründen eine schrittweise Sanierung erforderlich, sollte vor dem ersten Schritt ein Gesamtkonzept erstellt werden, um die richtige Abfolge der Sanierungsschritte zu gewährleisten und spätere Änderungen mit einzuplanen: also beispielsweise bei der Dachdämmung den geplanten späteren Dachausbau bereits berücksichtigen.

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