KONSUMENT.AT - Energiekosten-Stop - Schwerpunkt grüner Strom

Energiekosten-Stop

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KONSUMENT 11/2016 veröffentlicht: 27.10.2016, aktualisiert: 10.01.2017

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"Normaler" Ökostrom ...

Wir wollen nicht nur billige Energie für die Konsumenten erkämpfen, sie soll auch sauber sein. Jedenfalls beim Strom – für Gas gibt es leider noch nicht genügend umweltfreundliche Alternativen. Schon bisher war unsere Bedingung für die Teilnahme an der Versteigerung, dass Ökostrom angeboten wird – der Strom muss also aus erneuerbaren Quellen stammen. Das kann man auch mit alten Wasserkraftwerken erzielen, was zwar einen wichtigen Mindeststandard darstellt, aber letztlich weder die Energiewende vorantreibt noch einen zusätzlichen Beitrag zum Klimaschutz leistet.

... oder Umweltzeichen-Strom

Anders verhält es sich bei Strom-Angeboten, die mit dem Österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet sind. Hier sind nur Händler zugelassen, die weder Atomstrom noch Strom aus fossilen Quellen verkaufen oder mit diesem handeln. Außerdem dürfen höchstens 79 Prozent des Stroms aus Wasserkraft erzeugt werden, mindestens 1,5 Prozent müssen aus Photovoltaik stammen. Zusätzlich müssen mindestens 10 Prozent des Umweltzeichen-Stroms aus neuen Anlagen kommen. So ist sichergestellt, dass ein Beitrag zur Energiewende geleistet wird und Investitionen in den Ausbau erneuerbarer Energiequellen getätigt werden."

Bei der Sammelaktion stehen also erstmals zwei Stromkategorien zur Auswahl: Ökostrom und Umweltzeichen-Strom. Beim Gas gibt es zwei geografisch getrennte Kategorien: Marktgebiet West (Tirol und Vorarlberg) und Ost.

Kein einmaliger Bonus

Alle Auktionsteilnehmer müssen folgende Bedingungen erfüllen:

  • 1 Jahr Vertragsbindung
  • 1 Jahr Preisgarantie ab Lieferbeginn
  • kein einmaliger Bonus

Anmeldung vollkommen unverbindlich

Melden Sie sich so rasch wie möglich an! Die Anmeldung ist vollkommen unverbindlich. Nach der Versteigerung, wenn die Bestbieter bekannt sind, erfahren Sie von uns, wie viel Sie durch einen Wechsel einsparen können.

Dann haben Sie bis Ende März 2017 Zeit, sich zu entscheiden. Wichtig ist, dass Sie uns möglichst exakt Ihre Verbrauchsdaten und Ihren derzeitigen Tarif bekannt geben, damit wir die Ersparnis möglichst exakt errechnen können.

Und bedenken Sie bitte: Nur der Energiepreis kann durch einen Wechsel reduziert werden. Der Netzpreis sowie Steuern und Abgaben werden durch den Wechsel nicht verändert.

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Kommentare

  • Auch wenn man immer weniger heizt, werden es jedes Jahr mehr Einheiten
    von Konsument 1964 am 10.01.2017 um 15:21
    Obwohl ich mich bemühe, immer weniger aufzudrehen, werden es jedes Jahr mehr Einheiten. Das ist nicht nur bei techem so, sondern auch bei mindestens einer anderen einschlägigen Firma so. Ich sehe das nicht nur in meiner Wohnung. Das habe ich schon vor 15 - 20 Jahren woanders gesehen. Ich hebe immer wieder die Belege auf und vergleiche sie. Als ich vor 20 Jahen das erste Mal bemerkte, dass die Einheiten spürbar gestiegen sind, habe ich mindestens 50 % der Heizkörper die ganze Zeit abgedreht gelassen. Und bei den anderen eine möglichst niedrige Heizstufe genommen, bei kaum benützten Räumen blieb einer kalt und der andere lief auf der Stufe 1. Dennoch wurden die Einheiten mehr. Selbst bei den maximal 50 Prozent eingeschalteten Radiatoren fielen mehr Einheiten an. Ich konnte die Radiatoren auf eine immer niedrigere Stufe stellen bzw. erst gar nicht in Betrieb nehmen, dennoch wurden die Einheiten immer mehr. In meiner derzeitigen Wohnung bleiben seit Jahren immer zwei von drei Heizkörper praktisch die ganze Zeit kalt und der dritte mindestens 70 Stunden pro Woche. Dennoch stiegen die Einheiten kontinuierlich an. 2016 habe ich ein Drittel mehr Einheiten gehabt als 2015, dennoch wurde mir fast doppelt so viel verrechnet und die Vorschreibung um mehr als das Doppelte hinaufgesetzt. Bei so explodierenden Heizkosten bleibt mir nichts anderes übrig, dass mindestens 100 Stunden pro Woche alle drei Heizkörper kalt bleiben, sonst kann ich mir die Heizkosten auf die Dauer nicht leisten. Und da ist der Berechnungsfaktor der definitiven Heizkosten noch gar nicht eingerechnet, da wird es noch krasser, denn relevant ist laut Fernwärme nicht das Ergebnis des Ablesers, sondern die Abrechnung.
  • Abzock wie beim ORF
    von Dunkelsteinerwald am 10.01.2017 um 15:08
    Die staatsnahen /landesnahen Betriebe haben offenbar eine Lizenz zum Kundenabzocken (wie zB. bei den Netzgebühren). Wie der ORF - wo man nunmehr sogar ohne Empfangsgerät die Gebühr zahlen muss und zusätzlich dazu auch die aburd hohen Umstellungskosten auf DVB-T2 blechen mußte. Früher war bei der EVN ein kostenloser Reparaturservice in den Grundkosten inkludiert. Jetzt repariert die EVN nicht einmal mehr selbst, sondern man muss einen privaten Installateur kommen lassen. Deswegen hat es mir jetzt endgültig gereicht und ich nehme an der Aktion des VKI teil - obwohl ich grundsätzlich sehr ungern wechsle. Diese selbstherrlichen Landesbetriebe vertreiben mit der Zeit selbst die treuesten Kunden.
  • Energiekosten/netzkosten
    von walter.austria am 20.11.2016 um 18:37
    Ich kann sparen wie ich will durch die Netzkosten und Abgaben zahle ich eigentlich immer mehr. Bei Netzkosten und Abgaben besteht dringende Reform. Zahle derzeit im Vierteljahr 10€ Strom+20% MWST (12€). Netzkosten mit Abgaben im Vierteljahr 53€. Somit zahle ich für Strom 120€ Jährlich. für Steuern Abgaben und Netzkosten, 236€ Jährlich.
  • Das mit den Netzkosten stimmt leider
    von asbachuralt am 12.11.2016 um 22:33
    Ich habe nun bereits zum zweiten Mal meinen Energieanbieter gewechselt, das Paradoxe ist aber leider, dass ich an den Netzbetreiber wesentlich mehr bezahle als an den Stromlieferanten. In Zahlen ausgedrückt: ich verbrauche pro Jahr ca. 7.500 kWh (Wärmepumpe) und zahle an den Netzbetreiber derzeit € 110.- pro Monat, an den Energielieferanten hingegen ca. € 23.-, da beim Netzbetreiber die Gebühr nicht nur Fixposten enthält, sondern auch auf die verbrauchte kWh bezogen ist und der Preis pro kWh beim Netzbetreiber wesentlich höher ist als der dem Wettbewerb unterliegende Preis des Energieliferanten.
  • Netzkosten sind leider nicht reduzierbar
    von gerhard56 am 05.11.2016 um 18:34
    Es ist ärgerlich, dass die Netzkosten von Jahr zu Jahr steigen, div. Steuern und Abgaben sind ja ingsgesamt schon im Bereich von 30% und mehr. Egal wie viel Energie man spart, jedes Jahr sind die Gesamtkosten (Energei + Netz) höher als im Vorjahr. Die Netzbetreiber missbrauchen ihr de facto Monopol in vollem Umfang, sind es doch die ehem. Landesversorger mit vielen Versorgungsposten aus Politik etc. Da wird nicht gespart sondern aus dem Vollen geschöpft, zum Leidwesen der Konsumenten.