KONSUMENT.AT - Energiesparen in Küche und Bad - Kochgeschirr, Mikrowellengerät

Energiesparen in Küche und Bad

So werden Sie zum Sparmeister

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Konsument 7/2010 veröffentlicht: 17.06.2010

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Kochgeschirr: Deckel drauf

Zum Ankochen und Fertiggaren möglichst einen (gut schließenden) Deckel verwenden – das spart mehr als zwei Drittel an ­Energie. Der Topf- oder Pfannenboden muss plan sein, um die Wärme optimal zu übertragen (bis zu 50 % Ersparnis). Der Durchmesser von Topf und Kochstelle ­sollte möglichst übereinstimmen (weder größer noch kleiner).

Restwärme nutzen – Kochstelle schon einige Minuten vor Gar­ende abschalten. Bei langen Garzeiten ist ein Druckkochtopf von Vorteil, das spart Zeit und Energie (30 bis 60 %). Für kleinere Mengen Wasser (bis 1,5 Liter) den Wasserkocher verwenden, vor allem für Tee­wasser. Auch der Einsatz eines Eierkochers ist effizienter als das Kochen von Eiern in einem Topf mit Wasser.

Mikrowellengerät: zum Aufwärmen

Zum Wärmen und Auftauen kleiner Por­tionen eignet sich ein Mikrowellengerät besser als der Herd. Der beste Ort, um ­Gefriergut aufzutauen, ist allerdings der Kühlschrank: Das ist am schonendsten für die Speisen und verursacht den geringsten Stromverbrauch. Nachteil der Mikrowelle: Bei eingebauter elektronischer Uhr wird ständig Strom verbraucht (Stand-by-Betrieb).

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Kommentare

  • Guter Überblick aber sehr oberflächlich und nicht umbedingt informativ
    von eNTi am 27.06.2010 um 06:38
    Auch wenn Neugeräte "bis zu" 50% weniger Energie benötigen, so sollte man auf keinen Fall eines kaufen, wenn das Alte nicht schon dabei ist den Geist auf zu geben. Sie benötigen nach wie vor ungemein viel Energie bei der Herstellung und ohne aufwändige Recherchen ist es (wie so oft) fast nicht feststellbar unter welchen Bedingungen, mit welchen Materialien und wie Umweltgerecht diese hergestellt worden sind. Außerdem können sie z.B. einen 20 Jahre alten Kühlschrank für den Beschaffungspreis weitere 10-20 Jahre im Einsatz halten, bis sich ein Neugerät im Stromverbrauch auch im Geldbörsl bemerkbar macht. Immerhin sind die Anschaffungskosten teils enorm hoch. Je nach Einkauf. Ein Hofer Kühlschrank für 200€ wird sich wohl früher lohnen, muss aber auch nicht unbedingt die Stromersparnis bringen, wohin teure Markengeräte vom Fachhändler mit sehr hoher Energieeffizienz und jeglichem Schnickschnack wohl so sinnvoll sind, wie ein Zweitauto. Wer s nicht glaubt: nachrechnen. Sie tun weder sich, noch der Umwelt etwas gutes, wenn Sie ihren 5 Jahre A+ Kühlschrank gegen ein neues A++-Modell austauschen. Ganz im Gegenteil. Die chinesische Wirtschaft hingegen würde sich wohl freuen.