KONSUMENT.AT - Handystrahlen - Wenn Sie die Strahlenbelastung reduzieren wollen…

Handystrahlen

Ein Schein von Risiko

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Konsument 5/2002 veröffentlicht: 24.04.2002

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Verzicht auf Dauer-Bereitschaft. Auch im Stand-by-Betrieb senden Handys „Strahlen“ aus. Wenn Sie nicht gerade ein Gespräch erwarten, schalten Sie das Handy besser aus – vor allem nachts. Schließlich gibt es ja auch eine Mailbox!

Gespräche so kurz wie möglich. Fassen Sie sich kurz, Details können meist auch später (zu Hause per Festnetz) besprochen werden. Halten Sie das Handy (vor allem eines mit eingebauter Antenne) nicht in der Handfläche, sondern eher mit den Fingern – die abschirmende Wirkung der Hand könnte zur Folge haben, dass das Gerät die Leistung hinauffährt. Verwenden Sie möglichst Freisprecheinrichtungen: Drahtlose Kopfhörer (Bluetooth) sind besser als die klassischen Headsets.

Im Auto nicht ohne Außenantenne. Durch die Metallkarosserie werden Funkwellen reflektiert, die Strahlenbelastung ist ungleich höher als draußen. Daher sollten Handys im Auto immer an eine Außenantenne angeschlossen werden. Im Zug, in der U-Bahn oder Straßenbahn gibt es diese Möglichkeit nicht. Umso eher gilt hier: abschalten, nicht zuletzt aus Rücksicht auf die anderen Passagiere.

Weg vom Körper. Wenn Sie Ihr Handy nicht abschalten können, so tragen Sie es wenigstens nicht direkt am Körper, sondern in der Handtasche, im Aktenkoffer etc.

Gute Verbindung suchen. Bei schlechter Verbindung zur Basisstation dreht das Handy seine Sendeleistung hinauf. Schalten Sie bei schwachem Signal das Handy besser ab. Befinden Sie sich in einem Gebäude, gehen Sie ins Freie oder zumindest zu einem Fenster.

Nichts für Kleinkinder. Kinder sind wesentlich empfindlicher als Erwachsene, sie sollten daher möglichst ohne Handy auskommen. Hände weg von so genannten Kinderhandys: Die sind zwar schön bunt, aber in der Regel von minderwertiger Qualität und daher auch nicht strahlungsoptimiert.

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