KONSUMENT.AT - Handytarife - Handytarife

Handytarife

Ein Vierter im Spiel

Seite 3 von 10

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 9/2000 veröffentlicht: 01.09.2000

Inhalt

Gratisgespräche erschweren Vergleich

Mit dem Gratis-Schmäh wird jeder direkte Vergleich mit der Konkurrenz verunmöglicht. Man müsste vorher exakt wissen, wie viele Minuten man telefonieren wird. Nur so viel lässt sich sagen: Wenn Sie das Gesprächsguthaben gerade ausschöpfen, kommen Sie recht günstig weg. Denn dann fällt nur die Grundgebühr als monatliche Belastung an. Allerdings lässt sich das schwer planen. Wie hoch die Ersparnis ist, hängt davon ab, in welches Netz Sie telefonieren. Bei A1-Xcite und tele.ring gilt das Angebot für alle Inlandsgespräche. Die mögliche Ersparnis liegt zwischen 90 Groschen und fast 5 Schilling pro Minute. Eigentlich müssten Sie darauf achten, zu Beginn des Monats möglichst nur teure Gespräche zu führen und billige (zB mit Freunden oder Verwandten) vermeiden, um das Guthaben optimal zu nutzen. Schlechter ist man jedenfalls bei max dran; dessen Extrapaket gilt nur für Gespräche im eigenen Netz. Da ist es vermutlich sinnvoller, die verringerte Grundgebühr in Anspruch zu nehmen.

Unser Vergleich (siehe dazu: "Was kosten 90 Minuten ins Festnetz?") gilt unter der Annahme, dass Sie 90 Minuten im Monat telefonieren, und das nur zum Festnetz. Trotz dieser Einschränkung meinen wir, dass es sich um eine realistische Annahme für sparsame Handybenutzer handelt – wenn es etwa ein Handy im Haushalt gibt, mit dem der Benutzer vorwiegend von unterwegs Kontakt zum Festnetztelefon zu Hause hält, im Schnitt drei Minuten täglich. Hier würde man etwa mit dem Modell mobil 150 von tele.ring 60 Minuten seines monatlichen Guthabens verschenken. Trotzdem gibt es eine Reihe von Tarifmodellen, die wesentlich teurer kommen.