KONSUMENT.AT - Handytarife - Handytarife

Handytarife

Ein Vierter im Spiel

Seite 5 von 10

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 9/2000 veröffentlicht: 01.09.2000

Inhalt

Auslandstarife

Auslandstarife sind bei allen Anbietern teuer und höchst undurchschaubar. In der Regel hat jeder österreichische Betreiber mit zwei oder mehr Anbietern in jedem Land einen Roamingvertrag abgeschlossen. Je nachdem, in wessen Netz man landet, zahlt man einen unterschiedlichen Tarif. Jedoch kaum unter 10 Schilling; dazu kommt manchmal noch eine (einmalige) Vermittlungsgebühr für den Rufaufbau, so dass ein einminütiges Gespräch ohne weiteres 20 Schilling kosten kann. Leider ist auch das Personal bei den Hotlines der Mobiltelefonanbieter überfordert (daher besser zweimal nachfragen). Um den Tarifdschungel zu veranschaulichen, haben wir als Beispiel die Gebühren für Italien aufgelistet.

Es ist ratsam, das Handy im Ausland nur in Notfällen zu benutzen. Wer auch im Ausland darauf angewiesen ist, sollte sich vorher unbedingt über die Roamingpartner seines Netzbetreibers informieren. Normalerweise sucht sich das Mobiltelefon selbst das jeweils stärkste Netz aus, durch Eingabe des jeweiligen Netzcodes können Sie aber zu einem Netz Ihrer Wahl wechseln. Die Rufumleitung zur Mobilbox sollte im Ausland am besten ausgeschaltet sein. Sonst wird – sobald das Handy zum ersten Mal im Ausland eingeschaltet wurde – jeder Anruf ins Ausland nachgesendet und bei Nichtmelden zur Mobilbox umgeleitet; das heißt, es fallen zweimal Roaminggebühren an. Mit aktivierter Rufumleitung werden Anrufe so lange ins Ausland umgeleitet, bis man sein Handy zum ersten Mal daheim wieder eingeschaltet hat.