KONSUMENT.AT - Hausbau: Fertighäuser - Errichtungskosten und Wertbeständigkeit

Hausbau: Fertighäuser

Fertig oder vom Baumeister

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KONSUMENT 10/2012 veröffentlicht: 27.09.2012

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Errichtungskosten

Die industrielle Vorfertigung von Fertighausteilen kann gegenüber dem Baumeisterhaus einen Kostenvorteil bedeuten. Genaue Preisvergleiche sind aber empfehlenswert. Im Allgemeinen hat sich das Preisniveau wohl angeglichen.

Bei Abweichungen vom Musterhaus, etwa durch Sonderwünsche zur Grundrissgestaltung, kann der eventuelle Preisvorteil eines Fertighauses rasch dahin sein. Sehen Sie sich den angebotenen Leistungsumfang ganz genau an. So sind beispielsweise die Kosten für Keller bzw. Fundamentplatte und Rauchfang beim Fertighaus nicht im Kaufpreis inbegriffen!

Wertbeständigkeit

Bei der Lebensdauer von Fertighäusern aus Holz hat eine Angleichung an jene von Baumeisterhäusern stattgefunden. Trotzdem kann weiterhin von einer höheren Wertbeständigkeit eines Baumeisterhauses ausgegangen werden.

Konkursrisiko

Geht das beauftragte Unternehmen in Konkurs, verliert man seine Gewährleistungsrechte als Bauherr sowohl beim Baumeisterhaus als auch beim Fertighaus. Um den finanziellen Schaden im Fall eines Konkurses in Grenzen zu halten, sollten da wie dort möglichst keine bzw. nur geringe Vorauszahlungen vereinbart werden.

Wohnen in der Gruppe

Auch Doppelhäuser und Reihenhäuser können in Fertigbauweise errichtet werden. Manche Wohnbauförderungsvorschriften sehen eine höhere Förderung bei flächensparender, verdichteter Bauweise vor. Planungs- und Aufschließungskosten können aliquot aufgeteilt werden, was zu einer weiteren Kosteneinsparung führt.

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