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Heizkosten

Kostenlawine und Klimakiller

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Konsument 1/2011 veröffentlicht: 16.12.2010

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Billiges Holz, teurer Strom

Nun aber zur vorliegenden Tabelle und ­damit zum Vergleich der Heizkosten zu aktuellen Preisen – diese wurden im November 2010 erhoben. Untereinander lassen sich die Preise der Brennstoffe natürlich nicht vergleichen, da der Energieinhalt von 1 Kilo Holz ein anderer ist als der von 1 Kilo Kohle. Ganz zu schweigen von Energieträgern mit einer anderen Maßeinheit (kWh oder m³).

Deshalb wurde für jeden Brennstoff der ­jeweilige Energieinhalt berücksichtigt, ebenso der Jahresnutzungsgrad der Heizanlage. Die Anlagen sind unterschiedlich effizient, ihr Nutzungsgrad liegt in der Regel unter 100 Prozent. Ausnahme: die Wärmepumpe. Hier wird viermal so viel Wärmeenergie ­gewonnen wie an elektrischer Energie eingesetzt wird. Geheizt wird ja mit Erdwärme; der Strom wird nur benötigt, um die Wärme­pumpe zu betreiben.

Am besten "Brennstoffkosten in Cent/kWh" vergleichen

Erst nach Berücksichtigung dieser Para­meter und der Umrechnung auf eine einheitliche Maßeinheit (kWh) lassen sich die Brennstoffkosten vergleichen. Für einen ersten Überblick ist es am besten, die "Brennstoffkosten in Cent/kWh" zu ver­gleichen, und zwar für eine neue Anlage gerechnet.

Für alte Anlagen ist eine Be­rechnung nicht immer sinnvoll. Denn für ­Holzpellets (einen relativ neuen Brennstoff) gibt es keine Altanlagen, Ähnliches gilt für ­Brennwertkessel. Die Spalte ist in der Tabelle farblich hervorgehoben. Ebenso die Spalte "Differenz zu Gasbrennwertkessel" – hier ist angegeben, um wie viel billiger oder teurer das Heizen bei Einsatz dieser Technologie im Vergleich zum Heizen mit der betreffenden Heizungsart kommt.

Der Gasbrennwert­kessel wurde deshalb gewählt, weil es sich dabei um eine zeitgemäße Energietechnik und den am weitesten verbreiteten Energie­träger handelt. Ein Beispiel: minus 31 % für Pellets/Zentralheizung bedeutet, dass eine mit Pellets befeuerte Zentralheizung im Betrieb um 31 Prozent billiger ist als das Heizen mit Gas unter Verwendung eines Brennwertkessels und einer neuen Heizanlage (Basiswert ist die jeweils verglichene Energieform, hier also Pellets).

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Kommentare

  • der Staat
    von chabron am 26.03.2011 um 11:37
    verdient am Besten mit der Energie Abgaben/Steuern was das Zeug hält drauf hauen ob Arme oder Pensionisten, ohne Politikerpension, wie z.B. vorher erwähnt 8 Monate sparen müssen, ist den Parlamentariern völlig egal Hauptsache ihre Wohnungen sind warm diese verfluchte Energiesteuer hat der Eintreiber Staat ja nötig um mit Geldern Ausland zu sponsern
  • heizung
    von horststriessnig am 20.01.2011 um 11:21
    manche pensionisten müssen 8 monate im jahr nur für die heizung sparen