KONSUMENT.AT - Heizkosten - Leserreaktionen

Heizkosten

Kostenlawine und Klimakiller

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Konsument 1/2011 veröffentlicht: 16.12.2010

Inhalt

Leserreaktionen

Auf Feinstaub vergessen?

Mit Interesse aber auch mit Verwunderung habe ich Ihren Artikel „Kostenlawine und Klimakiller“ gelesen. In dem darin angestellten Heizkostenvergleich wird insbesondere der CO2-Faktor herausgestrichen. Dieser lediglich auf die CO2-Emissionen gerichtete Blick greift meines Erachtens in einer seriösen Gesamtbetrachtung zu kurz bzw. vermisse ich, dass Sie dem Thema Feinstaubbelastung offenbar keine Bedeutung beimessen.

Es gilt bei solchen Vergleichen selbstverständlich auch die Feinstaubemissionen – im Hinblick auf die Luftschadstoffsituation – zu berücksichtigen. Ich weise darauf hin, dass für die PM10-Emissionen der Raumwärmeerzeugung (Hausbrand) fast nur Festbrennstoffheizungen (Holz, Kohle) verantwortlich sind.

Einer Studie des Umweltbundesamtes (Herkunftsanalyse der PM10-Belastung in Österreich, www.umweltbundesamt.at/fileadmin/site/publikationen/ REP0034.pdf) zufolge ist ein Gutteil der PM-Emissionen des Hausbrands auf die Verwendung fester Brennstoffe zurückzuführen, und hier vor allem auf den Einsatz von Holz.

Ich ersuche Sie, bei solchen Vergleichen künftig diesen Aspekt nicht außer Acht zu lassen.

Landesrat Walter Blachfellner
Umweltschutzreferent des Landes Salzburg

Bei diesem Beitrag handelt es sich in erster Linie um einen Kostenvergleich, Umweltaspekte können dabei erwähnt, aber nicht erschöpfend behandelt werden. Das Thema Feinstaubbelastung werden wir bei Gelegenheit ausführlich erörtern.

Die Redaktion
(aus KONSUMENT 3/2011)

Richtigstellung

Der CO2-Ausstoß von Heizanlagen ist zwar hoch, aber nicht so hoch wie im Artikel angeführt. Die Beträge sind in Kilogramm angegeben, nicht in Tonnen. Die Gasheizungsanlage emittiert somit 8.200 kg (oder 8,2 Tonnen), eine Holzheizung im Niedrigenergiehaus 86 kg. Wir bedauern …

Die Redaktion
(aus KONSUMENT 2/2011)

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Kommentare

  • der Staat
    von chabron am 26.03.2011 um 11:37
    verdient am Besten mit der Energie Abgaben/Steuern was das Zeug hält drauf hauen ob Arme oder Pensionisten, ohne Politikerpension, wie z.B. vorher erwähnt 8 Monate sparen müssen, ist den Parlamentariern völlig egal Hauptsache ihre Wohnungen sind warm diese verfluchte Energiesteuer hat der Eintreiber Staat ja nötig um mit Geldern Ausland zu sponsern
  • heizung
    von horststriessnig am 20.01.2011 um 11:21
    manche pensionisten müssen 8 monate im jahr nur für die heizung sparen