KONSUMENT.AT - Heizkosten sparen, berechnen, senken - Was für Holz spricht

Heizkosten sparen, berechnen, senken

Günstig heizen kostet Geld

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KONSUMENT 1/2014 veröffentlicht: 02.01.2014, aktualisiert: 30.01.2014

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Was für Holz spricht

Nicht nur der Preis spricht für Holz, es ist auch der umweltfreundlichste Energieträger mit den niedrigsten CO2-Emissionen. Alle anderen Energieformen liegen weit darüber.

Geringste Kohlendioxidemissionen

Die Kohlendioxidemissionen erreichen bei den gängigen Heizungsarten das 14- bis 18-fache, nur Fernwärme liegt spürbar darunter (Faktor 8). Die immer wieder ins Treffen geführte Feinstaubbelastung durch Holzheizungen, die deren Umweltbilanz deutlich schlechter aussehen lässt, gilt nur für alte Anlagen. Bei zeitgemäßen Holzheizungen – jedenfalls bei solchen, die das Österreichische Umweltzeichen tragen – ist der Feinstaubausstoß nicht höher als bei anderen Heizformen.

Automatische Beschickung mit Pellets-Heizanlage

Private Haushalte, die den Komfort einer Zentralheizung mit automatischer Beschickung nicht missen möchten, haben nur eine Möglichkeit, die erneuerbare Energieform Holz zu nutzen: die Pellets-Heizanlage, für die allerdings ein Pellets-Lagerraum erforderlich ist. Für Wohnungsbesitzer kommen Pellets-Einzelöfen infrage. Schon die können als Zusatzheizung eine spürbare Kostenentlastung bringen.

Preis für Pellets deutlich gestiegen

Der Preis für Pellets (Zentralheizung) liegt bei 6,76 Cent/kWh und ist damit günstiger als jener für die schärfsten Konkurrenten Erdgas und Heizöl: Bei modernster Technologie (Brennwertkessel) kommen diese auf 7,65 bzw. 9,90 Cent. Der Preisabstand ist allerdings deutlich geringer geworden. Binnen Jahresfrist ist der Pellets-Preis massiv angestiegen – um rund 15 Prozent. Dagegen ist Heizöl um 5,8 Prozent billiger als bei der Preiserhebung aus dem Vorjahr (November 2012). Der Gaspreis ist unverändert geblieben.

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Kommentare

  • pelletspreise
    von michaelkreitz am 11.02.2014 um 11:29
    Ich beziehe mich auf den Leserbrief von Herrn Putschlögl wegen den pelletsreisen.Er hat vollkommen recht,dass die preise jedes Jahr wesentlich schneller steige.Und es wird warscheinlich noch schlimmer kommen,denn es werden immer mehr grössere Wohnanlagen mit Pellets beheizt,die in der WOche 15 to verbrauchen. Ausserdem werden unsere österreichischen Betriebe an GERMAN PELLETS verscherbelt,der mittlere in Österreich zum grössten Anbieter geworden ist.FIRESTIX,GLECHNER HEIZWERT wurden bereits von GERMAN PELETS aufgekauft,und es werden nicht die letzten gewesen sein!! Das Resultat kann sich jeder ausrechnen. Aber, Pellets sind momentan immer noch am billigsten. herzliche Pelletsgrüsse,Michael Kreitz,Wörgl
  • Gebe dem Bericht nur 2*
    von shoper1030 am 27.01.2014 um 18:38
    da sich die effektiven Kosten sehr schwer auf Durchschnittswerte herunterrechnen lassen. Wir haben seit 3Jahren ein Brennwertgerät f. 114m² Fußbodenheizung und Radiatoren 50/50. Der Invest betrug inkl. MwSt. 19tsd Eur. minus 2.500Eur Rabatt= 16.500Eur. Wobei die Folgekosten wesentlich geringer ausfallen werden, da die teure Kaminsanierung der Fa. Ahrens wegfällt. Es handelt sich um eine Altbauwhg. in Wien mit Wärme-Kälteschutz Holzfenster, neuer isolierter Estrich, 3,4m Raumhöhe. Wir bezahlen für Warmwasser und Heizung ca. 650- 730Eur pro Abrechnungsjahr. Je nach Winter einmal mehr einmal weniger. Gaslieferant ist Goldgas, Leitung, wie kann es auch anders sein -), von Wien Energie. Einsparung gegenüber alter Therme zwischen 20-30% und am Ende kommt man durch den teuren Invest wieder fast auf das Selbe. Bei unserer Überlegung war weniger das Finanzielle wie der Umweltgedanke vorrangig. Abgesehen davon, sobald unsere Kinder ausgezogen sind kommt ein moderner Holzofen als Zusatzheizung. Im Winter die Vorhänge hinter den Radiatoren zuziehen brachte uns schon vor dem Brennwertgerät ca. 5%Ersparnis.