KONSUMENT.AT - Heizkosten sparen, berechnen, senken - Heizsysteme: Vergleich der Gesamtkosten

Heizkosten sparen, berechnen, senken

Günstig heizen kostet Geld

Seite 3 von 6

Nächsten Inhalt anzeigen
KONSUMENT 1/2014 veröffentlicht: 02.01.2014, aktualisiert: 30.01.2014

Inhalt

Vergleich der Vollkosten

Zu beachten ist, dass wir nur die Kosten für den Verbrauch erheben. Die Kosten für Anschaffung und Installation der Heizanlage sind nicht berücksichtigt. Diese sind viel schwerer vergleichbar, weil von sehr vielen Variablen abhängig. Sowohl die Gerätepreise – bei vergleichbarer Qualität – als auch die Installateurkosten können sehr stark voneinander abweichen. Von einem Grundsatz kann man allerdings ausgehen: Je günstiger die Brennstoffkosten, desto höher die Kosten für die Installation der Anlage.

Für eine Stromheizung (ohne Nachtspeicher) muss man lediglich Radiatoren kaufen und diese anschließen, dafür muss man die höchsten Verbrauchskosten in Kauf nehmen. Wer hingegen vom niedrigen Stromverbrauch dank Erdwärmepumpe profitieren will, braucht dafür eine Erdsonde oder muss Flachkollektoren in seinem Garten verlegen – das ist die wohl teuerste Heiz- anlage für private Haushalte überhaupt.

Gesamtkostenvergleich von Heizsystemen

Trotz dieser Problematik gibt es auch Gesamtkostenvergleiche von Heizsystemen. Die Österreichische Energieagentur hat kürzlich eine Untersuchung veröffentlicht, die die Kosten für Investition, Wartung und Verbrauch in einem thermisch sanierten Haus (130 m² Wohnfläche, Heizwärmebedarf 70 kWh/m²a) verglichen hat.

Gaszentralheizung, Scheitholzzentralheizung, Pellets, Wärmepumpe

Der zufolge ist eine Gaszentralheizung mit Jahreskosten von 2.043 Euro insgesamt am billigsten, eine Scheitholzzentralheizung kommt auf 2.133 Euro, eine mit Pellets betriebene auf 2.674 Euro. Eine Wärmepumpenlösung mit Erdsonde (Tiefenbohrung) ist mit 3.354 Euro deutlich teurer.

Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
6 Stimmen
Weiterlesen

Kommentare

  • pelletspreise
    von michaelkreitz am 11.02.2014 um 11:29
    Ich beziehe mich auf den Leserbrief von Herrn Putschlögl wegen den pelletsreisen.Er hat vollkommen recht,dass die preise jedes Jahr wesentlich schneller steige.Und es wird warscheinlich noch schlimmer kommen,denn es werden immer mehr grössere Wohnanlagen mit Pellets beheizt,die in der WOche 15 to verbrauchen. Ausserdem werden unsere österreichischen Betriebe an GERMAN PELLETS verscherbelt,der mittlere in Österreich zum grössten Anbieter geworden ist.FIRESTIX,GLECHNER HEIZWERT wurden bereits von GERMAN PELETS aufgekauft,und es werden nicht die letzten gewesen sein!! Das Resultat kann sich jeder ausrechnen. Aber, Pellets sind momentan immer noch am billigsten. herzliche Pelletsgrüsse,Michael Kreitz,Wörgl
  • Gebe dem Bericht nur 2*
    von shoper1030 am 27.01.2014 um 18:38
    da sich die effektiven Kosten sehr schwer auf Durchschnittswerte herunterrechnen lassen. Wir haben seit 3Jahren ein Brennwertgerät f. 114m² Fußbodenheizung und Radiatoren 50/50. Der Invest betrug inkl. MwSt. 19tsd Eur. minus 2.500Eur Rabatt= 16.500Eur. Wobei die Folgekosten wesentlich geringer ausfallen werden, da die teure Kaminsanierung der Fa. Ahrens wegfällt. Es handelt sich um eine Altbauwhg. in Wien mit Wärme-Kälteschutz Holzfenster, neuer isolierter Estrich, 3,4m Raumhöhe. Wir bezahlen für Warmwasser und Heizung ca. 650- 730Eur pro Abrechnungsjahr. Je nach Winter einmal mehr einmal weniger. Gaslieferant ist Goldgas, Leitung, wie kann es auch anders sein -), von Wien Energie. Einsparung gegenüber alter Therme zwischen 20-30% und am Ende kommt man durch den teuren Invest wieder fast auf das Selbe. Bei unserer Überlegung war weniger das Finanzielle wie der Umweltgedanke vorrangig. Abgesehen davon, sobald unsere Kinder ausgezogen sind kommt ein moderner Holzofen als Zusatzheizung. Im Winter die Vorhänge hinter den Radiatoren zuziehen brachte uns schon vor dem Brennwertgerät ca. 5%Ersparnis.