KONSUMENT.AT - Heizkosten - Zusammenfassung

Heizkosten

Heizen mit wenig Kohle

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KONSUMENT 1/2012 veröffentlicht: 30.12.2011

Inhalt

Heizkosten: Zusammenfassung

  • Große Unterschiede. Zwischen 2,55 Cent (für Hackschnitzel) und 18,03 Cent (für Strom) kann eine Kilowattstunde ­Heizenergie kosten. Aber auch bei den CO2-Emissionen liegen Welten zwischen den verschiedenen Brennstoffen.
  • Umstieg planen. Ein Umstieg beim Heizsystem ist nicht von heute auf morgen möglich. Wenn sie aber Ihr Eigenheim planen oder die alte Gastherme ihren Geist aufgibt, können Sie ein für Sie geeignetes alternatives Heizsystem auswählen: Kommt eine Pelletsanlage in Betracht oder kommen Sie (dank sehr guter Wärmedämmung) mit einem Holz-Einzelofen aus? Sind die Einsparungen beim Ersatz einer Gastherme durch ein Brennwertgerät groß genug, um die erforderlichen Zusatzinvestitionen in abseh­barer Zeit hereinzubekommen?
  • Dämmung wichtig. Eine Wärmedämmung bringt oft mehr als der Umstieg auf einen anderen Energieträger. Ein perfekt gedämmtes Haus kann die Heizkosten auf ein Sechstel reduzieren.

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Kommentare

  • Feuchtegehalt
    von REDAKTION am 27.01.2012 um 15:23
    Feuchtes Holz (Restfeuchte 25 bis 35%) verliert ein Drittel seiner Heizenergie. Außerdem steigen die Schadstoffe im Abgas um ein Vielfaches. In manchen Baumärkten wird sowhl feuchtes als auch getrocknetes Holz angeboten. Bei unserem Heizkostenvergleich wird bei Holz aus dem Baumarkt eine Restfeuchte von unter 20% angenommen. Im Elektromarkt gibt es preiswerte Messgeräte (rund 20 Euro), die in der Regel recht zubverlässig die Restfeuchte angeben. Ihr Konsument-Team
  • Feuchtegehalt von Holz
    von Benuzter gelöscht am 25.01.2012 um 10:03
    Von Holzhändlern und in Baumärkten wird Holz mit vollkommen unterschiedlichen Trocknungsgraden angeboten. Manchmal wird der Trocknungsgrad nicht, manchmal unrichtig, manchmal korrekt angegeben. Feuchtes Holz brennt jedenfalls im Kaminofen bedeutend schlechter an, raucht stark und stellt offensichtlich auch eine erhebliche Belastung für die Umwelt dar. Natürlich lagern die "Profis" feuchtes, billigeres Holz ein und lassen es selbst entsprechend trocknen. Doch diese Möglichkeit haben wir beispielsweise nicht. Daher meine Frage: In wieweit beeinflusst der Feuchtegehalt den Preis pro Energieeinheit?