KONSUMENT.AT - Holzspalter - Senkrechtspalter den Waagrechtspaltern überlegen

Holzspalter

Axt ade

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KONSUMENT 3/2012 veröffentlicht: 16.02.2012

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Wer sich für das kostengünstige Do-it-yourself entscheidet, braucht aber auch das nötige Werkzeug dazu. Neben einer Brennholzsäge ist das ein elektrischer Holzspalter, um nicht einen Großteil der Freizeit mit "Holzmachen" zu verbringen. Doch sind die Modelle für den Hausgebrauch überhaupt funktionsfähig? Was muss man für ein gutes Gerät zahlen?

Waagrechte oder senkrechte Holzspalter

Zu unterscheiden sind liegende (waagrechte) und stehende (senkrechte) Holzspalter. Erstere müssen auf einem stabilen Tisch postiert werden; ein Gleitschlitten schiebt das Holz gegen einen Spaltkeil, der es Zentimeter für Zentimeter spaltet. Bei Senkrecht-Spaltern fährt der Keil gegen das auf dem Spalttisch aufgestellte Holz, sie sind ­größer und haben eine höhere Spaltkraft. ­Allerdings benötigt man dafür einen Starkstromanschluss.

Senkrechtspalter überlegen

Bei einem Test der Stiftung Warentest haben sich Senkrechtspalter in jeder Beziehung als überlegen erwiesen. Nicht nur wegen der ­höheren Spaltkaft (sieben Tonnen gegenüber vier). Auch in Bezug auf Handhabung, Sicherheit und Verarbeitungsqualität schneiden sie fast durchwegs besser ab als die kleineren Waagrechtspalter.

Horizontal-Spalter eher für Kamin

Wer sein Eigenheim ausschließlich oder überwiegend mit Holz beheizen will, sollte daher zu einem Senkrechtspalter greifen. Die horizontalen Spalter sind eher für Besitzer eines Kamins geeignet, die nur hin und wieder ein paar Scheite verbrennen.

Für Meterholz ungeeignet

Angeblich sollen die stehenden Spalter Holz bis zu einem Meter Länge verarbeiten können. Doch in der Praxis hat das kein Gerät geschafft. Der Spaltkeil verkantet sich leicht und hebt den Holzstamm wieder mit nach oben. Es ist daher besser, das Holz zuvor in die ofen­gerechte Länge zu zersägen (25 oder 33 cm).

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