KONSUMENT.AT - Holzspalter - Sicherheitsmängel

Holzspalter

Axt ade

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KONSUMENT 3/2012 veröffentlicht: 16.02.2012

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Sicherheitsmängel

Die Sicherheit lässt auch bei den teureren Geräten zu wünschen übrig. Bei keinem der getesteten Spalter gibt es eine Schutzhaube, die vor unkontrolliert wegfliegendem Holz schützt – dadurch sind vor allem Helfer gefährdet, die nicht direkt am Gerät stehen. Nur der Testsieger bei den Senkrechten, scheppach, hat wenigstens Sicherheitsarme, die auseinanderspringendes Holz abfangen.

Alle Spalter verfügen zwar über Handschutzbügel, doch der für die linke Hand befindet sich bei vier Waagrechtspaltern so eng am Bedienhebel, dass der Nutzer mit Verlet­zungen rechnen muss. Die rechte Hand am Schalter des Gerätes liegt oft frei und ungeschützt, eine echte Konstruktionsschwäche bei den Horizontalen. Drei der sieben klei­neren Spalter mussten wegen Sicherheitsmängeln abgewertet werden.

Schutzkleidung tragen 

In jedem Fall sollten die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden: unbedingt Sicherheitsschuhe, Handschuhe und Schutzbrille tragen. Helfer sollten einen ­Abstand von 5 Metern halten.

Mindestens ein Jahr lagern

Und bevor Sie das Holz verfeuern, sollte es noch mindestens ein Jahr lagern - die Restfeuchte sollte höchstens 17 Prozent ­betragen. Übrigens liefern auch billige Mess­geräte um 15 bis 20 Euro hierfür brauchbare Orientierungswerte. Das Holz sollte vor Regen und Bodenfeuchte geschützt gelagert werden, für gute Durchlüftung ist aber zu sorgen.

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