Kesseldruckimprägnierung

Schadstoffe und Haltbarkeit

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KONSUMENT 6/2016 veröffentlicht: 25.05.2016

Inhalt

"Ich suche eine Sandspielkiste. Im Handel finde ich meist kesseldruckimprägniertes Holz. Wie sieht es hier mit den Schadstoffen und mit der Haltbarkeit aus?" - In unserer Rubrik "Tipps nonstop" stellen Leser Fragen und unsere Experten geben Antwort – hier Mag. Christian Undeutsch.

Christian Undeutsch (Bild: U. Romstorfer/VKI)
Mag. Christian
Undeutsch

Regelung im Biozidproduktegesetz

Beim Imprägniervorgang durch Druck dringt das Holzschutzmittel tiefer ins Holz ein als beim Streichen. Die dabei eingesetzten Mittel beugen Insekten und Pilzen vor. Entsprechend der Regelung im Biozidproduktegesetz darf für die Imprägnierung nur ein in Österreich zugelassenes Holzschutzmittel verwendet werden. Damit ein Holzschutzmittel die Zulassung erhält, wird es hinsichtlich Wirksamkeit und Toxizität genauestens überprüft.

Beim Kauf auf Herkunft achten

Beim Kauf im Baumarkt sollten Sie darauf achten, dass es sich um Holz aus Österreich handelt. Aufpassen sollten Sie bei billigen Produkten. Bei diesen kann die Verweildauer im Druckkessel und die Konzentration des Holzschutzmittels reduziert sein, was schließlich zu einer kürzeren Lebensdauer führt. Müssen Sie aufgrund von Verwitterung das Holz neu streichen, sollten Sie nur schadstoffarme Anstrichmittel verwendet, die mit dem Österreichischen Umweltzeichen oder dem Blauen Engel ausgezeichnet sind.


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