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Mauertrockenlegung

(K)ein Ende feuchter Wände

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Konsument 5/2000 veröffentlicht: 25.04.2002

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Aufsteigende Feuchtigkeit

Bei alten Gebäuden kommt dagegen die Feuchtigkeit häufig aus dem Boden. Vor allem dort, wo der Grundwasserspiegel zeitweise über das Niveau der Fundamente ansteigt. Nur diese aufsteigende Feuchtigkeit durch eindringendes Wasser aus der Erde kann mit den so genannten Mauertrockenlegungsverfahren sinnvoll bekämpft werden. Bei anderen Ursachen sind diese kostspieligen Methoden von vornherein zum Scheitern verurteilt: Bei defekten Rohren oder Bauteilen müssen natürlich diese in Stand gesetzt werden, Kondensationsfeuchte kann man mit Wärmedämmung an den Außenwänden bekämpfen.

Die aufsteigende Feuchtigkeit wird vor allem durch den Kapillareffekt hervorgerufen: Die Oberflächenspannung in Kapillaren (Poren) bringt Wasser in Bewegung. Konkret: Wenn poröse Baustoffe in relativ trockenem Zustand mit Wasser in Berührung kommen, saugen sie das Wasser förmlich an.

Keine einfachen Lösungen

Bei aufsteigender Feuchte gibt es keine einfachen Lösungen. In vielen Fällen wird man aber aus Kostengründen darauf verzichten, das ganze Gebäude trockenzulegen; man begnügt sich damit, zu verhindern, dass die im Kellergeschoss vorhandene Feuchtigkeit weiter aufsteigen kann.

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