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Mauertrockenlegung

(K)ein Ende feuchter Wände

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Konsument 5/2000 veröffentlicht: 25.04.2002

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Je nach Gegebenheiten Verfahren wählen

Die drei Verfahren stehen nicht zur freien Wahl, je nach den Gegebenheiten reduzieren sich die Möglichkeiten. So kann es beispielsweise sein, dass beim elektrophysikalischen Verfahren die zulässige Spannung nicht ausreicht, den starken Kräften, die die Feuchte steigen lassen, entgegenzuwirken. Auch das Injektionsverfahren ist bei hohem Durchfeuchtungsgrad (über 60 Prozent) nicht ausreichend.

Am konsequentesten ist sicher das mechanische Durchtrennen der Mauer, es hilft auch bei starker Feuchtigkeit. Allerdings stehen dem Statikprobleme gegenüber, dass also die Standfestigkeit darunter leidet. Bei Steinbauten scheitern überdies die meisten mechanischen Verfahren, es kommt nur ein Verfahren in Betracht, mit dem auch Steine durchgeschnitten werden können. Das Eintreiben von Stahlblechen setzt überhaupt einen Ziegelbau voraus, bei dem es eine durchgehende Mörtelfuge gibt.

Auch die Wandstärke begrenzt die Einsatzmöglichkeiten: Bis zu einer Stärke von 60 Zentimeter wären grundsätzlich alle Verfahren geeignet. Doch alte Steinhäuser haben oft meterdicke Mauern, in diesem Fall müssen die Steine mit einem Diamantseil geschnitten werden.

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