KONSUMENT.AT - Mignonbatterien - Besser geworden

Mignonbatterien

Saft für wenig Geld

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Konsument 10/2008 veröffentlicht: 17.09.2008

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Ein sinnvoller privater Beitrag zum Umweltschutz ist – neben der Rückgabe von Altbatterien – die Verwendung von Akkus in allen Geräten mit hohem Stromverbrauch, die häufig in Verwendung sind. Das sind die schon genannten Rasierer und Spielzeugautos, aber auch Digitalkameras, externe Blitzgeräte, tragbare CD- und MP3-Player oder Mini-Spielkonsolen wie Gameboy & Co.

Mignonbatterien: Testurteil

Besser geworden

Heutzutage sind Kinderkrankheiten wie der Memoryeffekt oder starke Selbstentladung kein Thema mehr, die Kapazität ist – abhängig vom Modell – mit jener herkömmlicher Batterien vergleichbar, und es werden fertig geladene Akkus für den sofortigen Einsatz angeboten (z.B. Sanyo „eneloop“). Mit weniger als 20 Euro für vier Stück (Mignon) inklusive einfachem Ladegerät kosten sie kaum mehr als drei Sätze Markenbatterien, lassen aber in der Regel mindestens 500 Ladezyklen zu. Auf den Akkus findet man übrigens heute schon die Kapazitätsangabe.

Wichtige Praxistipps

Leider kommt es immer noch vor, dass Batterien auslaufen. Dies kann im ungünstigs­ten Fall das Gerät zerstören oder z.B. bei Fernbedienungen oder We­ckern die Möbeloberfläche beschädigen. Entfernen Sie daher bei längerer Nichtbenutzung die Batterien aus den Geräten und bewahren Sie sie gesondert auf bzw. kontrollieren Sie zumindest einmal jährlich optisch den Zustand der Batterien.

Zwei Markenhersteller im Test, nämlich Duracell und Daimon, geben auf den Batterieverpackungen eine Auslaufschutz-Garantie. Sollte es trotzdem passieren, bekommt man das defekte Gerät ersetzt.

Schließlich sollten Sie es auch vermeiden, gebrauchte und frische Batterien oder Akkus zu mischen. Dies führt unweigerlich zu einem Leistungsverlust

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