KONSUMENT.AT - Pelletkessel - Zusammenfassung

Pelletkessel

Holz im Tank

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Konsument 10/2009 veröffentlicht: 17.09.2009

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Zusammenfassung

Pelletkessel: Kompetent mit "Konsument"
  • Zum Kessel einen Puffer. Pelletheizungen arbeiten am effizientesten, wenn sie mit konstant hoher Leistung betrieben werden. Daher sollten sie mit einem Speicher kombiniert werden, in dem das heiße Wasser gewissermaßen zwischengelagert werden kann.
  • Mit Solaranlage kombinieren. Eine Solaranlage ergänzt den Pelletkessel in idealer Weise. Außerhalb der Heizperiode reicht die Sonnenenergie zur Warmwasserbereitung meist aus, die Pelletanlage muss gar nicht erst anspringen.
  • Nach Förderungen erkundigen. Pelletanlagen sind in der Anschaffung teurer als vergleichbare Öl- und Gasheizungen. Außerdem sind auch noch die Kosten für Pufferspeicher und Lagerraum zu berücksichtigen. Der Mehrpreis kann allerdings durch öffentliche Förderungsgelder wettgemacht werden.
  • Auf Qualität der Pellets achten. Nicht nur beim Kessel, auch beim Brennstoff sollten Sie auf hohe Qualität achten. Auch für Pellets gibt es das Österreichische Umweltzeichen – es garantiert hochwertige Ware und schadstoffarme Verbrennung.

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Kommentare

  • die wirtschaftlichkeitsbetrachtung auf die pellets-kosten zu reduzieren, greift zu kurz
    von polz am 27.09.2009 um 07:54
    zwar werden im test die zahlreichen baulichen maßnahmen für den pellets-lagerraum angeführt, aber monetär bei den anschaffungskosten schlicht nicht bewertet. prallschutzmatten, brandschutztür und der raum selbst sind aber kosten, die entweder mit dem heizsystem in direkter verbindung stehen bzw. anderwertige nutzung ausschließen. die anschaffung wird zwar als teuer ausgewiesen, die laufenden kosten (wartung, rauchfangkehrer) werden aber ebensowenig wie der umstand, dass die pellets nicht aus dem wald in den lagerraum gezaubert werden, sondern eben auf konventionellem weg transportiert werden müssen. ein - recht kleines - 120m²-haus kommt laut ihrem bericht "ein heißes eisen" mit €220.- pelletskosten (ohne laufende kosten) durch, ein mit elektrischer energie betriebenes haus mit €626 - 762 stromkosten. nun sind die laufenden kosten bei elektroheizungen gleich null, da weder ein rauchfang noch irgendwelche wartungsarbeiten erforderlich sind - und die leitungskosten im haus auch bei der steuerung der zentralen rechnereinheit der pelletsanlage zu brechnen wären. fairerweise müssten daher gesamtkosten gegenübergestellt werden. elektrische teilspeicher-platten wie z.b. marmorheizungen kommen bei besagtem 120m²- haus auf ca. €4.500.- bis 5.000.- inkl. steuer, montage und 2. zähler. bei max. €542.- jährlicher differenz (reduziert um die laufenden kosten der pelletsheizung) ist klar, was das für die wirtschaftlichkeitsbetrachtung bedeutet. die optionale solaranlage zur pelletsheizung rentiert sich überhaupt nie. strom ist auch nicht "böse" - er wird nur derzeit auf dümmstmögliche weise erzeugt. das kann sich mittels photovoltaik und kleinwindkraftwerken für efh-besitzer aber bald ändern - die dann evtl. ihre tankstelle für e-autos (dort ist strom die zukunft, also nicht böse) im haus haben...