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Pelletsheizungen

Holz im Tank

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Konsument 9/2000 veröffentlicht: 01.09.2000

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Fast so bequem wie Heizen mit Öl

Pellets eignen sich für einen vollautomatischen Heizbetrieb, der einer Öl-Zentralheizung punkto Bequemlichkeit kaum nachsteht. Einziger Unterschied: Gelegentlich muss die Aschenlade entleert werden. Wie bei einer Hackschnitzelheizung werden die Presslinge mit der „Raumaustragung“, also mittels einer Schnecke oder einem Sauger aus dem Lagerraum in den Brennraum des Kessels transportiert. Brennstofffluss und Luftmenge werden vollautomatisch geregelt. Dies alles sorgt für mehr Bequemlichkeit als beim Verheizen von Scheitholz oder Holzbriketts.

Die wesentlichen Vorteile gegenüber den ähnlich funktionierenden Hackschnitzelheizungen sind: bei richtiger Lagerung gleichbleibende Qualität des Brennstoffs (Hackschnitzel können einen höheren Feuchtigkeitsgehalt aufweisen), geringeres Volumen auf Grund hoher Dichte und damit weniger Lagerraumbedarf sowie geringere Kosten bei der Anschaffung der Heizanlage.

Pelletsheizungen wurden in den letzten Jahren laufend verbessert. Sie weisen heute eine höhere Zuverlässigkeit, minimale Emissionen dank automatischer Luftzufuhrsteuerung (mit der mittlerweile praktisch alle Pelletsheizungen ausgestattet sind) und einen verbesserten Wirkungsgrad auf. Zudem gibt es mittlerweile keine Schwierigkeiten bezüglich der Versorgung mit Pellets. Sie werden in einem Tankwagen oder in Säcken angeliefert und in einen Lagerraum gefüllt. Der muss trocken sein, da Pellets Feuchtigkeit aufnehmen und dabei quellen und zerfallen. Ein einwandfreier Heizbetrieb wäre dann nicht mehr gewährleistet.