KONSUMENT.AT - Schimmel in der Wohnung - Was können Sie selbst tun?

Schimmel in der Wohnung

Selber schuld?

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Konsument 4/2001 veröffentlicht: 01.04.2001

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Stoßlüften. Je besser die Fenster isoliert sind, umso wichtiger wird regelmäßiges Lüften, vor allem im Winter. Nicht ständig einen Spalt offen halten, sondern Stoßlüften bei weit geöffnetem Fenster, möglichst auch mit Durchzug von einem Fenster zum anderen. Mindestens dreimal am Tag fünf Minuten; zusätzlich bei konkreten Anlassfällen – beim Wäschetrocknen, Kochen oder nach dem Duschen.

Lüftungssysteme. Wer dafür keine Zeit hat oder zu vergesslich ist, kann sich auch eine automatische Be- und Entlüftungsanlage installieren lassen: sie sorgt für kontinuierlichen Luftaustausch bei lediglich geringem Energieverlust.

Ausreichend heizen. Um viel Feuchtigkeit aufzunehmen und wegzutransportieren, muss die Raumluft ausreichend warm sein (um 20 Grad Celsius). Ein häufiger Schimmelherd ist ein ungeheiztes Schlafzimmer, das nur durch Warmluftzufuhr aus anderen Räumen erwärmt wird. Die hereinströmende feuchtwarme Luft kondensiert hinter dem Schlafzimmerschrank oder dem Vorhang. Daher kalte Räume nie mitheizen, sondern geschlossen halten.

Außenwände freihalten. Vermeiden Sie schwere Wandvorhänge oder Wandverkleidungen vor kalten Außenwänden. Kästen sollten einen Mindestabstand von fünf Zentimetern aufweisen.

Schimmel entfernen. Bereits bestehender Schimmelbefall muss in jedem Fall beseitigt werden. Befallenes Material (Tapeten, Teppiche, Holzkomponenten) entfernen. Schimmelstellen an der Wand am besten mit Hausmitteln (fünfprozentige Sodalauge oder fünfprozentige Essigessenz) abwischen. Einweg-Handschuhe verwenden.

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