KONSUMENT.AT - Strompreiszonen-Trennung - In Österreich steigen die Strompreise

Strompreiszonen-Trennung

Mehrbelastung in Millionenhöhe

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KONSUMENT 3/2019 veröffentlicht: 22.02.2019

Inhalt

Der Verbund geht rechtlich gegen die Trennung der Strompreiszonen vor.

Wie in KONSUMENT 01/2019 berichtet, wurde im vergangenen Herbst die gemeinsame Strompreiszone Deutschland/Österreich auf Geheiß der EU-Regulierungsbehörden getrennt. Das Resultat: In Österreich steigen die Strompreise.

Erhebliche Verteuerung

Ein Industriekonsortium rund um den Stromkonzern Verbund geht nun rechtlich gegen diese Trennung vor. Es rechnet vor, dass die heimischen Stromkunden zwischen 180 und 400 Mio. € pro Jahr an Mehrkosten durch die Strompreiszonentrennung bezahlen werden müssen; davon entfallen 60 bis 130 Millionen auf private Haushaltskunden.

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Kommentare

  • Eklatanter Preisanstieg
    von asbachuralt am 06.03.2019 um 18:35
    Die Strompreise sind in letzter Zeit ganz gewaltig gestiegen: im Frühjahr 2016 nahm ich an der Aktion des VKI teil. Der damalige Billigstbieter erhöhte nach etwas mehr als einem Jahr die Grundgebühr um stolze 139,6% und den Arbeitspreis um 25,55%.
    Im Herbst letzten Jahres wurde ich informiert, dass die Einkaufspreise von Oktober 2017 bis Oktober 2018 um ca. 60% gestiegen seien, woraufhin der Arbeitspreis ab 1.1.2019 um satte 80,65 erhöht wurde.
    Unterm Strich wurde somit in nicht einmal 3 Jahren die Grundgebühr um 139,6% und der Arbeitspreis um 126,8% erhöht - jetzt hab ich bereits zum dritten Mal den Anbieter gewechselt, bei einem Jahresverbrauch von ca. 9.000 kWh (Wärmepumpe) fällt das schon ganz schön ins Gewicht...
  • nicht nur in österreich
    von der besserwisser am 03.03.2019 um 20:54
    nachdem was ich in deutschen medien lese, steigen auch dort die stromkosten für die privaten haushalte! wer da wohl der nutznießer dieser trennung ist . . . ?