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Wärmepumpen

Kalte Füße fürs Gemüse

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Konsument 8/2006 veröffentlicht: 13.07.2006

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Stromzufuhr notwendig

Zu beachten ist auch, dass die Wärmepumpenheizung die Zufuhr wertvoller Energie – im privaten Wohnungsbau normalerweise Strom – erfordert. Strom benötigen zwar auch andere Heizsysteme, schon allein zum Betrieb der Umlaufpumpe, allerdings in ungleich geringerer Menge. Die Effektivität der Wärmepumpen bemisst sich nach dem Verhältnis der gewonnenen zur zugeführten Energie. Moderne Anlagen weisen eine Jahresarbeitszahl von 4 auf: 1 Einheit Stromenergie ist nötig, um 4 Einheiten Wärmeenergie zu gewinnen.

Teure Investition

Wärmepumpen gehören zu den kapitalintensiven Heizungssystemen. Die Investitionskosten sind relativ hoch, sie liegen im Fall eines Einfamilienhauses bei 10.000 bis 15.000 Euro. So viel muss man allerdings auch für eine Pelletsheizung zahlen, für eine Ölheizung etwa 10 Prozent weniger. Einige Landesregierungen gewähren Förderungen für Wärmepumpen. Die Betriebskosten sind im Vergleich zu anderen Heizsystemen äußerst niedrig. Bei einem Heizwärmebedarf für ein Einfamilienhaus von 12.000 kWh betragen die Stromkosten 290 Euro pro Jahr, bei einer Heizölanlage muss man dagegen mit gut 1000 Euro rechnen. Und Ausgaben für den Rauchfangkehrer entfallen ganz, da das System ohne Abzug auskommt. So können sich die anfänglichen Kosten bald amortisieren.

Besser vom Fachmann

Wegen der von Laien nicht abschätzbaren Aspekte, die es zu berücksichtigen gilt, sollten Sie sich nur an erfahrene Experten wenden: an Wärmepumpen- Installateure, die auf ein Zertifikat von arsenal research verweisen können. Lassen sie sich die Jahresarbeitszahl (Richtzahl 4) bestätigen; um diese auch wirklich überprüfen zu können, sollten Sie auf der Installation eines Wärmemengenzählers bestehen.

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