Wandheizungen

Wärme aus der Wand

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Konsument 11/1999 veröffentlicht: 10.05.2002

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Registersysteme

Registersysteme sind im Werk vorgefertigte Heizeinheiten aus Kupfer, Polypropylen, Polybuten oder Polyethylen. Sie bestehen aus zwei dickeren Sammelrohren und vielen dünneren Rohren, die sie verbinden.

Vorteil: gute Regelbarkeit, geringer Druckverlust (reduziert den Energieverbrauch für die Elektropumpe), gleichmäßigere Wärmeverteilung, geringere Temperaturspannungen;

Nachteil: teurer als Endlos-Rohrsysteme

Bei den Registersystemen bietet der Handel folgende Typen an:

  • Kapillarrohr-Wandheizmatten: Das sind Matten aus Polypropylenröhrchen. Sie zeichnen sich durch gleichmäßige Wärmeverteilung aus, brauchen nur dünne Putzschichten, sind aber nicht sauerstoffdiffusionsdicht.
  • Kupferregister: Kupfer dehnt sich nur wenig aus (geringereTemperaturspannungen), ist sauerstoffdiffusionsdicht, aber eher teuer. Selbstbau verringert die Kosten um die Hälfte (siehe dazu: "Mehr zum Thema").
  • Kunststoffregister: Diese Systeme gibt es für Trocken- und Nassbauweise. Sie stellen höhere Anforderungen an den Putz (Temperaturspannungen) und sind anfällig für Ausführungsfehler. Nach Angaben der Hersteller eignen sie sich nicht nur als Wandheizung sondern auch als Kühlung (zum Beispiel Dachausbau).

 

Endlos-Rohrsysteme

Ein immer gleich dickes Rohr wird in Schlangenlinien mit Hilfe vorgefertigter Halterungen (Schienen, Dämmplatten) an der Wand montiert.

Vorteil: großes Angebot, günstigerer Preis;

Nachteil: hohe Anforderungen an den Putz (Temperaturspannungen), anfällig für Ausführungsfehler

Der Handel bietet folgende Typen an:

  • Verbundrohrsysteme: Die Rohre sind aus einem Verbund von Kunststoff und Alu, eignen sich für höhere Temperaturen, sind sauerstoffdicht, aber teurer als reine Kunststoffrohre.
  • Kunststoffrohrsystem: Das Verlegen der Rohrleitungen erfolgt direkt von der Rolle, ohne vorgefertigte Elemente.

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