KONSUMENT.AT - Wasserfilter-Tischgeräte - Wasserfilter-Tischgeräte

Wasserfilter-Tischgeräte

Schad’ums Geld

Seite 3 von 8

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 2/2001 veröffentlicht: 01.02.2001

Inhalt

Mehr Keime im Warmen

Tischgeräte sind dafür gedacht, in der Küche zu stehen, damit ständig gefiltertes Trinkwasser zur Verfügung steht. Zwei der untersuchten Geräte werden direkt an den Wasserhahn geschraubt, das Filtergehäuse wird auf der Abwäsche platziert. Der zweite Typ von Geräten besteht aus einer Kunststoff- oder Glaskanne, in die das Leitungswasser gefüllt wird. Dann wird der Deckel mit der Filterpatrone aufgesetzt und diese Wassermenge aufbereitet. Die Filter arbeiten mit Aktivkohle. Diese hat eine große Oberfläche (bis zu 1600 Quadratmeter pro Gramm), und beim Darüberfließen lagern sich Geruchs-, Geschmacks- oder Schadstoffe darauf an. Allerdings weiß man seit längerem, dass Aktivkohlefilter nicht hundertprozentig funktionieren. Es kann, abhängig von den Inhaltsstoffen im gefilterten Wasser, zu wechselseitigen Ablagerungen und Abspaltungen kommen, die das Ergebnis unvorhersehbar machen. Unangenehm ist auch, dass man bei den meisten Geräten nicht genau weiß, wann der Filter wirklich am Ende ist. Dies kann oft früher sein, als die Hersteller angeben. Im schlechtesten Fall kann es unbemerkt zum gefürchteten Filterdurchbruch kommen, und dann gibt der Filter einen Großteil der zuvor herausgefilterten Schadstoffe wieder ab.