KONSUMENT.AT - Wasserfilter-Tischgeräte - Probleme mit dem Hausbrunnen

Wasserfilter-Tischgeräte

Schad’ums Geld

Seite 7 von 8

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 2/2001 veröffentlicht: 01.02.2001

Inhalt

Rund eine Million Österreicher sind bezüglich des Trinkwassers vom Hausbrunnen oder der eigenen Quelle abhängig.

Für die Qualität des Wassers ist in diesen Fällen der Besitzer selbst verantwortlich. Wenigstens alle fünf Jahre sollte eine genaue Untersuchung des Trinkwassers erfolgen. Die häufigste Verunreinigung ist Nitrat in den landwirtschaftlich stark genutzten Gebieten. Darüber hinaus kann das Brunnenwasser durch verantwortungsloses Verhalten der Nachbarschaft belastet werden (Fehler beim Düngen, Ausbringen von Gülle oder Klärschlamm, Abfälle, undichte Senkgrube, Chemikalien oder Motoröl etc.). Wenn es Probleme gibt, sollte der erste Schritt die Wasseruntersuchung sein. Sehr wichtig ist, die Fassungszone des Brunnens oder der Quelle vor Ort von Fachleuten eingehend prüfen zu lassen.

Bleibt es trotz Sanierungsmaßnahmen (Tiefergraben des Brunnens etc. ) bei einer Verunreinigung des Wassers, muss abgewogen werden, ob eine Aufbereitungsanlage nötig ist. Ist das Wasser „nur“ zu stark mit Nitrat belastet, kann es zum Waschen und für die Körperpflege verwendet werden, zum Trinken und Kochen ist es ungeeignet. Ist das Wasser verkeimt, sollte die Anschaffung einer Desinfektions-Anlage erwogen werden. Allerdings hat die ihren Preis und erfordert regelmäßige und sorgfältige Wartung.